- 30.11.2016, 09:57:38
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BMB und BMWFW verleihen Gütesiegel für Erasmus+ Bildungsprojekte und Programmbotschafter/innen.
Erasmus+: 13.400 Auslandsaufenthalte und 400 Projekte in 2016

Utl.: Erasmus+: 13.400 Auslandsaufenthalte und 400 Projekte in 2016 =
Wien (OTS) - Heuer absolvierten 13.400 Österreicherinnen und
Österreicher einen geförderten Mobilitätsaufenthalt über Erasmus+.
Darüber hinaus wurden von der österreichischen Nationalagentur
(OeAD-GmbH) über 400 Erasmus+ Projekte genehmigt. Erfolgsgeschichten
und Projekte wurden von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (BMB)
und Stv. SC Heribert Wulz (BMWFW) am 29. November an der Universität
Wien ausgezeichnet.
„Hinter diesen 400 Projekten stehen wertvolle Kooperationen von
Bildungseinrichtungen, Vereinen, Unternehmen und anderen
Institutionen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese
ermöglichen durch ihre Zusammenarbeit, ihr Herzblut und ihr
Engagement erst, dass die internationale Erfahrung zu einem echten
Gewinn für alle Beteiligten wird“, so Hammerschmid. Der Erasmus+
Award der Nationalagentur Erasmus+ Bildung würdigt diesen Einsatz und
kürt jährlich die besten Projekte. Heuer wurden ausgezeichnet: Das
Kuratorium der HLW Rankweil (Vlbg.) mit ihrem Berufsbildungsprojekt
„Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen im Lernort Hotel erwerben“,
das Bildungshaus Schloss Retzhof (Stmk.) mit ihrem
Erwachsenenbildungsprojekt „Von Europa lernen“, die Fachhochschule
Vorarlberg GmbH für die Mobilität von Studierenden und
Mitarbeiter/innen in der Hochschulbildung, die Volksschule
Rötzergasse (Wien) mit ihrem Schulbildungsprojekt „Language
Connects“.
„Die Ziele und Erfolge von Erasmus+ versinnbildlichen auch die
nationalen Erasmus+ Botschafterinnen und -Botschafter. Sie sind gute
Beispiele von beruflich und privat gelebter Internationalität. Denn
alle Teilnehmer/innen, egal ob an Projekten oder an
Mobilitätsaktionen, erwerben wichtige Zusatzqualifikationen und
gewinnen außerdem viel an Lebenserfahrung“, sagt Wulz. Als
Botschafter/innen wurden ausgezeichnet: Roswitha Zeger
(Schulbildung), Marlies Auer (Berufsbildung), Katharina Binder
(Hochschulbildung) und Ovagem Agaidyan (Erwachsenenbildung).
Lehrlinge schreiben Tagebuch
Gekürt wurden auch die Gewinnerinnen und Gewinner eines
Tagebuchwettbewerbs, zu dem die Vertretung der Europäischen
Kommission und das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in
Österreich mit Unterstützung der OeAD-GmbH aufgerufen hatten.
Insgesamt 42 Lehrlinge und Schüler/innen berufsbildender Schulen
posteten die Eindrücke ihres Auslandspraktikums auf Facebook. Die
neun aktivsten Blogger/innen wurden prämiert.
Ein umfassender Ansatz
Die Lernmobilität von Einzelpersonen ist zentrales Standbein des
europäischen Programms Erasmus+ für Bildung, Jugend und Sport, das in
sieben Jahren über vier Mio. Menschen mobil machen soll. Zwischen
2014 und 2020 stehen dafür europaweit 14,7 Mrd. Euro zur Verfügung.
Die Teilnahmemöglichkeiten sind vielseitig und spannen den Bogen von
Berufspraktika für Lehrlinge im Ausland über Studienaufenthalte an
ausländischen Hochschulen und Praktika in Unternehmen sowie
europaweite Fortbildungskurse für Pädagog/innen bis hin zur Teilnahme
an Freiwilligenprojekten und europäischen Jugendbegegnungen.
Nachlese und Fotos: www.bildung.erasmusplus.at/award
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8187
Video-Download und Einbindungsdetails:
https://www.apa-ots-video.at/video/5586ce4a7529418f86ce4a7529418f00
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