- 29.11.2016, 13:34:06
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FIA-Präsident Jean Todt lobt Österreich für Verkehrssicherheitsarbeit
Informelles Treffen mit Verkehrsminister Jörg Leichtfried und ÖAMTC-Präsident Werner Kraus am Rande der FIA-Generalversammlung in Wien

Utl.: Informelles Treffen mit Verkehrsminister Jörg Leichtfried und
ÖAMTC-Präsident Werner Kraus am Rande der
FIA-Generalversammlung in Wien =
Wien (OTS) - Heute Vormittag kam es am Rande der
FIA-Generalversammlung, die von 28.11. bis 2. Dezember in der Wiener
Hofburg stattfindet, zu einem informellen Treffen zwischen
FIA-Präsident Jean Todt, ÖAMTC-Präsident Werner Kraus und Österreichs
Verkehrsminister Jörg Leichtfried. Im Fokus stand das Thema
Verkehrssicherheit. "Österreich hat mit dem neuen Programm des
Verkehrsministers zur Reduktion der Zahl der Toten und
Schwerverletzten bereits detaillierte Maßnahmen vorgestellt. Das ist
vorbildlich", lobte Todt, der seit 2015 auch UN-Sonderbotschafter für
Sicherheit im Straßenverkehr ist.
Der FIA-Präsident hofft auf die Vorbildwirkung der österreichischen
Aktivitäten in der EU. Denn während letztere bisher nur auf das vage
Ziel zur Verringerung der Zahl der Schwerverletzten einigen konnte,
setzt Leichtfried konkrete Ziele: "Mein Ziel ist: Kein einziger
Verkehrstoter mehr auf Österreichs Straßen. 2020 wollen wir den
ersten Zwischenschritt erreicht und die Zahl der Verkehrstoten auf
240 halbiert haben." Nachdem heuer erstmals die Zahlen der im
Straßenverkehr Schwerverletzten europaweit erfasst und ausgewertet
wurden, wäre es laut UN-Sonderbotschafter und FIA-Präsident Todt
wünschenswert, wenn sich die EU so wie Österreich auch ein konkretes
Reduktionsziel setzt.
Weltweit fordern Verkehrsunfälle täglich zirka 3.500 Todesopfer. 2011
haben die Vereinten Nationen auf Initiative der FIA (Fédération
Internationale de l'Automobile) und ihrer Mitgliederclubs die Decade
of Action for Road Safety ausgerufen. Ziel dieses
Zehn-Jahres-Aktionsplans ist, weltweit die Zahl der Verkehrstoten zu
reduzieren. Denn nur mit geeigneten Maßnahmen können bis zum Jahr
2020 zwei Millionen Todesopfer und 80 Millionen Schwerverletzte im
Verkehr verhindert werden.
Die Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) ist der
internationale Dachverband der weltweiten Automobilclubs mit Sitz in
Paris. Österreich wird durch den ÖAMTC vertreten. Die FIA setzt sich
für die Interessen ihrer Mitglieder als motorisierte
Verkehrsteilnehmer, Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel, Fußgänger und
Reisende ein. Hauptziel ist die Gewährleistung sicherer, bezahlbarer,
nachhaltiger und effizienter Mobilität. Mit Blick auf diese Ziele
richtet sich die Arbeit schwerpunktmäßig auf Verkehrssicherheit,
Verbraucherschutz, Umweltschutz und die Förderung eines nachhaltigen
Kraftfahrwesens.
Weitere Informationen dazu finden sich auch unter
www.oeamtc.at/makeroadssafe.
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