- 29.11.2016, 10:30:16
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Technologie in der Top-Hotellerie: Kundenbindung als Turbo für Direktbuchung
Der moderne Hotelier muss Revenue-Manager, Online-Marketeer, Big Data-Analyst und vieles mehr sein. Eine aktuelle ÖHV-Umfrage zeigt, welche Systeme genutzt werden.
Utl.: Der moderne Hotelier muss Revenue-Manager, Online-Marketeer,
Big Data-Analyst und vieles mehr sein. Eine aktuelle
ÖHV-Umfrage zeigt, welche Systeme genutzt werden. =
Wien (TP/OTS) - „Der Alltag eines Hoteliers hat sich in den letzten
Jahren stark verändert“, erklärt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär
der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Steigende
Gästebedürfnisse, Onlineplattformen, Sharing Economy und die sich
immer schneller verändernden Technologien tragen dazu bei, dass einem
Hotelier kaum noch Zeit bleibt die Rolle des klassischen Gastgebers
zu übernehmen. „Hier braucht es ein neues Mindset – vorne mit dabei
sein, statt hinterher hinken“, so Gratzer.
Zurück zum Gastgeber
Der Gastgeber soll das tun was er am besten kann, sich um seine
Gäste vor Ort kümmern. Um im Alltag Zeit zu gewinnen und seinen
Betrieb professionell leiten zu können gibt es eine Reihe von
nützlichen Tools. Von Property Management (kurz PMS) und Channel
Management Systemen über Newsletter-Tools, bis hin zu ausgereiften
Revenue Management Programmen sind zahlreiche Anbieter am Markt. Die
ÖHV wollte wissen mit welchen Systemen die österreichische Hotellerie
arbeitet, wie diese Technologien verbreitet sind und hat eine Umfrage
unter den mehr als 1.350 Mitgliedern durchgeführt.
Unverzichtbare Systeme
Dass kaum ein Betrieb ohne Zimmerverwaltungsprogramme (PMS)
auskommt, bestätigt auch die Umfrage. Knapp 97 % der Hoteliers gaben
an, ein PMS-System zu nutzen. „Eine userfreundliche Buchungsmaske auf
der eigenen Website ist Basis und das Um und Auf um seine
Direktbuchungen zu steigern“, führt der Generalsekretär aus. 93 % der
Befragten bieten ihren Gästen die Möglichkeit auf der betriebseigenen
Website ein Zimmer zu buchen. Ebenfalls weit verbreitet (mehr als 60
%) sind Newsletter–Tools: Die personalisierte Gästeansprache steigert
die Conversionrate bei Newsletter-Aussendungen.
Stadt-Land-Gefälle: Channel und Revenue Management
Ein Channel Manager spart Zeit und bietet die benötigte Übersicht
über die aktuellen Raten auf den verschiedensten Kanälen: „Bei der
Nutzung gibt es ein klares Stadt-Land-Gefälle: 93% der Stadthotels
nutzen das Tool gegenüber nur 68% der Ferienhotels. Hier besteht auch
noch klare Unterschiede beim Anteil der Online-Buchung“,
unterstreicht Gratzer. Mittlerweile unerlässlich in punkto
Preisgestaltung: Revenue- und Yield-Management. Während viele
Betriebe eigene Spezialisten engagieren um den Prozess zu optimieren,
gibt es auch eine Reihe von Online-Alternativen. Hier konstatiert die
Befragung noch Aufholbedarf im ländlichen Raum: nur knapp ein Fünftel
der Ferienhoteliers nutzen ein Revenue Management System. In der
Stadt liegt die Durchdringung bereits bei 68 %.
Potential für die österreichische Hotellerie
Stammgäste zu akquirieren kostet weniger als neue Gäste zu
gewinnen. „Das Tante Emma-Prinzip funktioniert auch heute noch. Je
mehr man über einen Gast weiß, desto leichter kann man ein
zugeschnittenes Service bieten. Undifferenzierte Werbung war gestern,
gezieltes Targeting das Gebot der Stunde“, verweist Gratzer auf
Customer Relationship Management (CRM) Tools. Diese helfen, die Daten
und Informationen zu bündeln und ein individuelles Gästeprofil zu
erstellen. 42 % der befragten Hoteliers nutzen ein CRM-Tool zur
Datenverwaltung. Reservierungs- und Anfrageverwaltungssysteme helfen
mit wenigen Klicks individuelle Angebote und Nachrichten zu versenden
und beschleunigen somit die internen Arbeitsprozesse. Das Resultat:
steigende Direktbuchungen. Etwas mehr als die Hälfte (52 %) gab an,
die Prozesse mit solchen Systemen zu optimieren.
Neben dem Preis und der Lage sind Bewertungen eines der wichtigsten
Buchungskriterien. „Die Meinung anderer zählt oft mehr als
Sterneklassifizierungen“, weiß der Brancheninsider. Da es kaum
möglich ist alle Bewertungen im Auge zu behalten, hilft eine
Reputations-Software den Betrieben die Übersicht zu behalten. Knapp
jeder zweite Befragte nutzt ein entsprechendes Tool um
Online-Bewertungen zu messen und direkt auf das Feedback zu
reagieren.
Geplante Investitionen
Knapp 50 % der Betriebe wollen sich in nächster Zeit eines der
genannten Systeme zulegen um langgediente Prozesse und Abläufe zu
optimieren. Am häufigsten möchten Hoteliers in Kundenbindungs-Systeme
(CRM), Revenue Management Systeme (RMS) und Reservierungs- &
Verwaltungssysteme investieren.
Für alles was Sie alleine nicht schaffen – Die ÖHV-Preferred
Partner helfen weiter
Die ÖHV möchte nicht nur aufzeigen, welche Systeme es am Markt
gibt, sondern gleich die Lösung bieten. Das Partnermanagement Team
der ÖHV ist stets bemüht die idealen Lösungen für eine Erleichterung
des Hotel-Alltags zu testen und weiterzuempfehlen. Affinität und
speziell auf die Hotellerie zugeschnittene Leistungen zeichnen die
ÖHV-Preferred Partner aus. Mit dem Know-how und der jahrelangen
Branchenkenntnis der Spezialisten möchte die ÖHV die
Mitgliedsbetriebe vor allem bei der Direktbuchung stärken und mit
Angeboten zur Seite stehen. Der Nutzen für ÖHV-Mitglieder: attraktive
Preise und spezielle Vorteile!
Grafiken zur Aussendung finden Sie hier: http://bit.ly/2gDjebi und
hier: http://bit.ly/2fwL3X3 zum Download; © ÖHV
Ein Portraitbild von Dr. Markus Gratzer hier: http://bit.ly/2g0qzBR
Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter
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