- 28.11.2016, 13:00:02
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Versicherungsbranche in Bedrängnis – Den Letzten beißen die Hunde
IIR Fachkonferenzen „Digitalisierung & IT in Versicherungen“ und „Recht & Compliance in Versicherungen“, 23. und 24. November 2016 in Wien

Richtig unerwartet trifft die Erkenntnis wohl niemanden. Wie schon im Handel, der Industrie und im Tourismus rührt die Digitalisierung nun auch kräftig in der Versicherungsbranche um. Das bringt die Traditionshäuser in Bedrängnis und ruft neue Player auf den Markt.
Digitalisierung: Der Krug geht auch an den Versicherungen nicht vorbei
Bislang noch vielfach in traditionelle Vertriebsstrukturen organisiert, weht langsam auch in der Versicherungsbranche ein neues Lüftchen, das zum Sturm werden könnte: Um die Digitalisierung wird man nicht umhin können.
Keine halben Sachen machen
Eine eindeutige Antwort auf die vielen Umwälzungen und die geänderten Ansprüche des Kunden hat man noch nicht gefunden. Mit einer App hier und einem Chat-Service dort wird es nicht getan sein, vielmehr müssen Geschäftsmodelle im Ganzen neu gedacht werden. Gute Voraussetzung hat, wer die Kundenbedürfnisse kennt und sich entsprechend nach ihnen ausrichtet.
Fintechs haben sich schon in Position gebracht
Immer häufiger positionieren sich innovative Software-Firmen in der Finanzbranche („Fintechs“). Mit maßgeschneiderten und unkomplizierten Lösungen bereiten sie so manchem Finanz-CEO Sorgenfalten. Während die traditionelle Versicherungsbranche mit gesetzlichen Vorgaben und Regularien belastet ist (die teilweise auch für schleppende Innovation verantwortlich sein mögen) haben die Fintechs den Vorteil, dass für sie nicht zwingend dasselbe regulatorische Umfeld gilt.
Freund oder Feind?
Auf den IIR Fachkonferenzen „Digitalisierung & IT in Versicherungen“ und „Recht & Compliance in Versicherungen“ am 23. und 24. November 2016 in Wien wurde rege darüber diskutiert, wie nun mit den neuen Playern am Markt umgegangen werden soll. Während viele in den Fintechs ein Risiko sehen, stellt sich die Frage, ob die neuen Anbieter überhaupt angetreten sind, um die etablierte Finanzindustrie überflüssig zu machen. Auf lange Sicht wäre es wohl für beide Seiten am wirtschaftlichsten zusammenzuarbeiten, um die jeweiligen Stärken zu nutzen.
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