Mieterbund zufrieden mit Finanzausgleichs-Regelungen zur Wohnbauförderung und Kosteneindämmung im sozialen Wohnbau

ÖMB-Präsident Puchebner begrüßt die beschlossenen Schritte im Finanzausgleich hin zu leistbaren Bauen und Wohnen

Wien (OTS) - Zufrieden mit dem Ergebnis der FAG-Verhandlungen zum Erhalt des Wohnbauförderungsbeitrages zeigt sich der ÖMB-Präsident KR Helmut Puchebner, nachdem im Vorfeld von Wirtschaftsexperten mehrmals seine Abschaffung zur Senkung der Lohnnebenkosten gefordert worden war. Die „Verländerung“ des Wohnbauförderungsbeitrages hält Puchebner für einen folgerichtigen Schritt nach der Verländerung des Wohnbauförderungssystems 1989.

Mit der Verpflichtung der Länder zur Erstellung von zweijährigen Wohnbauprogrammen mit einer verbindlichen Wohnbauleistung und ausreichender Mittelbindung dafür, ist aus Sicht des Mieterbundes dem Anliegen einer Zweckbindung von Wohnbauförderungsmittel in der Praxis wahrscheinlich Genüge getan, meint der ÖMB-Präsident.

Besonders erfreulich aus Bewohnersicht findet der Mieterbundpräsident Puchebner die nunmehr fixierte Absicht besonders im sozialen Wohnbau die überhöhten Standards und Normen zurückzunehmen. „Damit könnten die Baukosten wesentlich reduziert werden, was sich auch in niedrigeren und damit wieder leistbaren Wohnkosten niederschlagen wird“, betont Puchebner.

„Bei der Schaffung einer bundesweit einheitlichen Regelung der technischen Bauvorschriften, die grundsätzlich Zustimmung findet, sollte nicht nur die Kosteneinsparung durch Reduzierung der Vorschriften im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem darauf geachtet werden, dass die bundesweit einheitliche Regelung insgesamt auf einem für Bewohner wirtschaftlich vertretbaren Anforderungsniveau angesiedelt ist“, schlägt der Mieterbundpräsident vor.

Ebenso sollte bei der Anpassung der 15a-Vereinbarung zum Klimaschutz bei Wohngebäuden ein an den tatsächlichen Verbrauchskosten orientiertes kostenoptimales Anforderungsniveau bei Neubau und Sanierung eingeführt werden, die die laufenden Wohnkosten nicht erhöht, fordert ÖMB-Präsident Puchebner abschließend.

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