- 23.11.2016, 13:54:49
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- OTS0221
Rechtzeitig wissen, was man braucht. Das Bestbieterprinzip als Schlüssel für erfolgreiche Bauprojekte.
Am 22.11.2016 luden Heid Schiefer Rechtsanwälte und denkstatt zum gemeinsamen Bauherrenfrühstück in die Wiener Innenstadt.
Utl.: Am 22.11.2016 luden Heid Schiefer Rechtsanwälte und denkstatt
zum gemeinsamen Bauherrenfrühstück in die Wiener Innenstadt. =
Wien (OTS) - Im wunderschönen Rahmen des Labstelle Saals diskutierten
40 ExpertInnen über die Vorteile und Stolpersteine bei Planung,
Ausschreibung und Vergabe von Bauprojekten nach dem
Bestbieter-Prinzip.
„Würden Sie Ihr Personal nach dem Billigstbieter-Prinzip aussuchen?
Oder wäre Ihnen nicht jemand lieber, der ein wenig mehr kostet, dafür
aber genau die Erfahrungen und Qualitäten mitbringt, die Sie suchen?“
fragte Mag. Markus Eidenberger, Immobilien Linz GmbH und Immobilien
Linz GmbH & Co KG das Publikum. Warum sollte das bei der Vergabe von
Aufträgen anders sein? Nicht mehr nur der Preis ist entscheidend,
sondern auch die Qualität und auch die Menschen, die dahinter stehen,
darüber waren sich alle Anwesenden der Veranstaltung einig.
„Die Komplexität im Bereich Ausschreibungen und Vergabe ist enorm. Es
braucht viel Wissen und Kreativität, egal in welchem Bereich man
tätig ist. Das gilt für Juristen und Ausschreiber genauso wie für
Lieferanten und die späteren Betreiber“, so Dr. Köttl, Value One
holding AG, IC Development. „Man muss schon in der Konzeptions- und
Planungsphase genau überlegen, was man braucht und was man will.
Diese Überlegungen sollten sich dann durch alle Projektphasen ziehen
und bis zu den Ansprüchen der späteren NutzerInnen reichen“ ergänzte
Dr. Gerhard Draxler, Landwirtschaftliche Bundesversuchswirtschaften
GmbH. „Wenn man sich von Anfang an Gedanken macht, welche Bereiche
das Projekt betrifft, wen man braucht und welche Qualitäten gefragt
sind, dann hat man die besten Karten, die richtigen Partner ins Boot
zu holen und Projekte zu konzeptionieren, zu planen und umzusetzen,
die langfristig bestehen.“ Diese Meinung teilt Mag. Markus
Eidenberger, Immobilien Linz GmbH und Immobilien Linz GmbH & Co KG
und geht dabei einen Schritt weiter: „Man muss das Vergabeverfahren
als Teil des Gesamtprojektes sehen und auch nutzen. Jeder Input, jede
Idee, jedes Konzept kann zu einer Verbesserung des Gesamtprojektes
beitragen.“
Neben der Vorstellung dreier Anwendungsbeispiele bot die
Veranstaltung viel Raum für Fragen und Diskussionen, der von den
TeilnehmerInnen auch in Anspruch genommen wurde. „Wir stehen hier am
Anfang eines Umdenkens“ so Dr. Heid, Heid Schiefer Rechtsanwälte OG.
„Neben der Baubranche orientieren sich bereits andere Branchen wie
beispielsweise der öffentliche Nahverkehr, Bewachungs- oder
Reinigungsdienstleister am Bestbieter-Prinzip.“ Dass dieser Trend
äußerst begrüßenswert ist, bestätigt auch Dr. Plas, denkstatt GmbH,
denn das bedeutet für ihn, „dass zukünftig jene Kriterien
ausschlaggebend sind, die die Interessen der AuftraggeberInnen, sowie
der NutzerInnen und anderer relevanter Stakeholder am besten
widerspiegeln!“
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