- 23.11.2016, 11:56:04
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Weingut Werner Achs ist Falstaff-Sieger 2016
Österreichs Rotwein-Elite bei der Falstaff Rotweingala in der Wiener Hofburg – alle prämierten Weingüter im Überblick.

Utl.: Österreichs Rotwein-Elite bei der Falstaff Rotweingala in der
Wiener Hofburg – alle prämierten Weingüter im Überblick. =
Wien (TP/OTS) - In feierlichem Rahmen wurden am Dienstag, 22.
November 2016, die Ergebnisse der 37. Falstaff-Rotweinprämierung
präsentiert – durch die Siegerehrung führte die Moderatorin des
Abends, Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Verena Scheitz, die
Urkunden wurden von Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam und
Falstaff-Chefredakteur Peter Moser überreicht. Über 1 500 Besucher
sorgten für hervorragende Stimmung.
Die Falstaff-Sieger
Allen voran galt es, die drei Falstaff-Sieger zu küren. Platz eins
geht in diesem Jahr an das Weingut Werner Achs aus Gols. Der
Burgenländer feiert damit den zweiten Rotwein-Sieg innerhalb von zwei
Jahren, denn schon im Jahr 2014 konnte er sich die begehrte Trophäe
sichern. Damals wie heute war es seine Top-Cuvée XUR, die die Jury
mit der Bestwertung versah. Auf Platz zwei findet sich das Weingut
Artner aus Höflein – ebenfalls ein Dauergast auf dem Siegertreppchen
bei der Rotweingala. Heuer verpasste Peter Artner mit seiner
Flaggschiff-Cuvée Amarok 2014 nur knapp den Gesamtsieg. Das
Siegerpodest komplett macht auf Platz drei Gerhard Markowitsch aus
Göttlesbrunn mit der Cuvée Rosenberg 2014. Der erfahrene Winzer ist
eine der Leitfiguren der höchst erfolgreichen Weinbauregion
Carnuntum, ohne die die Siegerbühne in den letzten Jahren sehr leer
ausgesehen hätte.
Der Jahrgang
»Der Jahrgang 2014 gab den heimischen Winzern einiges zum Auflösen
auf«, resümiert Falstaff-Wein-Chefredakteur Peter Moser. Auch wenn es
sich um keinen Jahrhundertjahrgang handelt, wurden Weine mit sehr
gutem Trinkfluss produziert. Da die meisten österreichischen
Weinkonsumenten im Alltag der Gruppe der Jungweintrinker zuzuordnen
sind, wird ihnen dieser frische und bereits gut entwickelte Jahrgang
möglicherweise sogar mehr entgegenkommen als ein sehr tanninreicher,
bei dem sich die erste Trinkreife erst nach einigen Jahren einstellt.
Außerdem ist einerseits der sowohl mengenmäßig wie qualitativ
hervorragende Jahrgang 2015 nachgekommen, und andererseits erreichen
die sehr guten 2013er nun langsam ein gutes Reifestadium. In dem
riesigen Konvolut der in dieser Ausgabe publizierten Reserve Trophy
stecken jede Menge Schmankerln, darunter auch noch einige Nachzügler
aus dem Jahrhundert-Rotweinjahrgang 2011.
Die Sortensieger
Die Falstaff-Weinexperten verkosteten in den vergangenen Wochen über
1.100 Weine. Die herausragendsten davon bewertete die Fachjury unter
der Leitung von Falstaff-Chefredakteur Peter Moser erneut. In diesem
Finaldurchgang wurden aus den punkthöchsten Weinen die bereits
erwähnten Falstaff-Sieger sowie die Falstaff-Sortensieger bestimmt:
Blauer Zweigelt: Zweigelt Schüttenberg 2014, Weingut Hans und Philipp
Grassl, Göttlesbrunn – Carnuntum
Blaufränkisch: Blaufränkisch Perwolff 2014, Weingut Krutzler,
Deutsch-Schützen – Südburgenland
Cabernet Sauvignon: Cabernet Sauvignon Grand Cru 2014,
Rotweinmanufaktur Wandraschek, Krems – Kremstal
Cuvée: XUR 2014, Weingut Werner Achs, Gols – Neusiedlersee
Merlot: Merlot Perfection 2014, Weingut Erich Scheiblhofer, Andau –
Neusiedlersee
Pinot Noir: Pinot Noir Reserve 2014, Burgundermacher Weingut Johann
Gisperg, Teesdorf – Themenregion
St. Laurent: St. Laurent Apfelgrund 2014, Weingut Vinum Pannonia
Allacher, Gols – Neusiedlersee
Falstaff Reserve Trophy 2016
Für die Reserve Trophy wurden auch in diesem Jahr wieder Spitzenweine
verkostet, die länger als andere im Fass und auf der Flasche ruhen
dürfen, bevor sie in den Verkauf gelangen. Die Zahl der eingereichten
Weine hat mit 375 Produkten ein neues Rekordniveau erreicht, die
Top-Weine lassen wahrlich keine Wünsche offen – die ersten beiden
Weine wurden mit sensationellen 96 Punkten geadelt. Das große
Teilnehmerfeld ist der beste Beweis für die ausgezeichnete
qualitative Entwicklung der heimischen Rotweine.
Die Sieger im Überblick:
1. Platz: Patriot 2012, Weingut Tesch, Neckenmarkt – Mittelburgenland
2. Platz: Blaufränkisch Gager 2013, Weingut Gager, Deutschkreutz –
Mittelburgenland
3. Platz: Pinot Noir 2012, Josef Lentsch – Dankbarkeit, Podersdorf am
See – Neusiedlersee
Rotwein Grand Prix 2016
Die geringeren Erntemengen und die nicht einfachen Bedingungen im
Jahrgang 2014 haben den Falstaff-Verlag bestärkt, die Kategorie der
jungen fruchtigen Rotweine gerade heuer auszubauen. Dass diese
Entscheidung bei den Produzenten auf Gegenliebe gestoßen ist, zeigen
die Zahlen. Nicht weniger als 333 junge, bereits am Markt verfügbare
Rotweine wurden in den drei Gruppen Blauer Zweigelt, Blaufränkisch
und Cuvée des Jahrgangs 2015 als empfehlenswert eingestuft. Siegerin
des Rotwein-Grand Prix 2016 ist Jacqueline Klein aus Andau mit ihrem
Zweigelt Exklusiv 2015, den besten jungen Blaufränkisch stellte das
Rotweingut Iby aus Horitschon, und die beste junge Cuvée kommt von
Claus Preisindex.
Rotwein Grand Prix 2016 und 1. Platz in der Kategorie Zweigelt 2015:
Zweigelt Exklusiv 2015, Weingut Jacqueline Klein, Andau –
Neusiedlersee
Blaufränkisch 2015: Blaufränkisch Classic 2015, Rotweingut Iby ,
Horitschon – Mittelburgenland
Cuvée 2015: Heideboden 2015, Weingut Claus Preisinger, Gols –
Neusiedlersee
Falstaff Rotweinguide 2017
In diesem Guide veröffentlicht die Falstaff-Redaktion unter
Chefredakteur Peter Moser die besten Rotweine Österreichs. Über 1.100
Weine sind darin beschrieben und bewertet. Die Produkte mit dem
besten Preis-Leistungs-Verhältnis sind gesondert ausgezeichnet.
Der Falstaff Rotweinguide ist ab sofort im Handel bzw. auf
www.falstaff.at/guides zum Preis von 14,90 Euro erhältlich.
Über den Falstaff-Verlag
Falstaff ist mit einer Auflage von ca. 140.000 Stück das größte
Magazin für kulinarischen Lifestyle im deutschsprachigen Raum. Rund
60 Falstaff-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter erwirtschafteten 2015
einen Umsatz von elf Millionen Euro.
Falstaff.at ist das reichweitenstärkste Wein- und Genussportal
Österreichs und verzeichnet pro Monat rund 250.000 Besuche und etwa
1.000.000 Seitenaufrufe (laut unabhängiger ÖWA-Messung). Die
Falstaff-Genussdatenbank umfasst über 60.000 Weine mit Bewertungen,
10.000 Restaurants, 1.200 Hotels, 700 Cafés, die besten Bars
Österreichs und über 2.000 Vinotheken. Auch auf dem
Social-Media-Sektor ist Falstaff führend und kann auf eine lebendige
Community mit über 51.000 Facebook-Freunden verweisen.
Weitere Informationen unter www.falstaff.at.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8390
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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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