- 23.11.2016, 10:00:03
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Staatssekretär Mahrer zeichnet erfolgreichste Start-ups 2016 aus
Österreichischer Gründerpreis „Phönix“ des BMWFW erstmals in fünf Kategorien vergeben

Utl.: Österreichischer Gründerpreis „Phönix“ des BMWFW erstmals in
fünf Kategorien vergeben =
Wien (OTS/BMWFW) - Staatssekretär Harald Mahrer hat gestern im Haus
der Industrie in fünf Kategorien den Gründerpreis Phönix an Start-ups
und Forschungseinrichtungen verliehen. „Wir wollen ein führendes
Innovationsland sein, dafür brauchen wir mehr Unternehmensgründungen
und müssen schneller von der wissenschaftlichen Idee zur Anwendung
kommen. Mit diesem Preis zeichnen wir herausragende
Forschungsleistungen und innovative Produktideen aus und fördern
Entrepreneurship an Universitäten und Forschungseinrichtungen“, so
Mahrer. Der Phönix 2016 unterstützt Start-ups, Spin-offs und die
Entwicklung von Prototypen durch die Auszeichnung von wirtschaftlich
erfolgreich umgesetzten Forschungs- und Entwicklungsergebnissen. Die
Preise sind pro Kategorie mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Die prämierten Projekte seien herausragende Beispiele für heimische
Innovationskraft, betonte Georg Kapsch, Präsident der
Industriellenvereinigung, anlässlich der Verleihung des Phönix 2016
im Haus der Industrie. „Forschung und Innovation sind die Absicherung
unseres Wohlstandes und unserer Weiterentwicklung. Wir müssen mehr
Offenheit für Unternehmertum und eine noch viel stärkere
technologieaffine Grundhaltung in unserer Gesellschaft schaffen“, so
der IV-Präsident. Vor allem in der Erhöhung der Ausgründungen aus
Hochschulen sehe er noch großes Potenzial. Die wirtschaftliche
Umsetzung von Forschungsergebnissen sei ein wichtiger Baustein auf
dem Weg ganz nach vorne. Die jüngsten Anstrengungen seitens der
Bundesregierung gehen dazu in die richtige Richtung.
Vom Prototypen bis zum internationalen Start-up
Der von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisierte, in
Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) und mit Unterstützung der Industriellenvereinigung (IV)
durchgeführte Österreichische Gründerpreis Phönix wurde insgesamt in
fünf Kategorien verliehen. Aus sämtlichen Einreichungen setzten sich
folgende Projekte durch:
• Sieger Kategorie Spin-off: bitmovin GmbH, Klagenfurt
bitmovin wurde als Spin-off der AAU Klagenfurt gegründet. Das
Unternehmen bietet die weltweit leistungsfähigsten Produkte für
hocheffizientes Streaming und Bereitstellen von Multimediadaten über
das Internet. Das Portfolio von bitmovin umfasst u.a. den weltweit
schnellsten cloudbasierten Encoding- und Streaming-Dienst.
• Sieger Kategorie Business: Speech Code Produktsicherheits GmbH,
Wien
Das Wiener Start-up Speech Code hat einen zweidimensionalen, farbigen
Datencode mit der weltweit größten Speicherkapazität entwickelt.
Dieses neuartige Informationsmedium bietet unterschiedlichste
barrierefreie Anwendungsfelder als „Audio Guide“, von der sprechenden
Packungsbeilage bis hin zum Leitsystem in Amtsgebäuden.
• Sieger Kategorie Frauen: Barbara Operschall, CEO Speech Code
Um die Potentiale von Frauen im Bereich Forschung und
Entrepreneurship speziell zu fördern, wurde auch ein eigener Phönix
in der Kategorie „Frauen“ vergeben. Dieser Preis ging 2016 an Barbara
Operschall, die als Geschäftsführerin die Geschicke der erfolgreichen
Speech Code Produktsicherheits GmbH leitet.
• Sieger Kategorie Start-up International: Robo Technologies GmbH,
Wien
Der multimediale Roboterbausatz „Robo Wunderkind“ ermöglicht Kinder
spielerisch die Welt der Robotik und den Spaß an moderner Technologie
zu entdecken. So wird gleichzeitig auch eine wichtige Basis für
künftige Qualifikationen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft, Technik) geschaffen.
In dieser Kategorie werden innovative Start-ups prämiert, deren
ursprüngliche Geschäftsidee (geistiger Ursprung) außerhalb
Österreichs entwickelt wurde – in diesem Fall Kasachstan – und durch
Unternehmensgründung in Österreich umgesetzt wird.
• Sieger Kategorie Prototyp: MacroArray Diagnostics GmbH, Wien
Das Wiener Biotech-Unternehmen MacroArray Diagnostics hat einen
Prototyp für einen Multi-Parameter Allergietest entwickelt. Dieses
neuartige Testsystem ermöglicht erstmals die Kombination klassischer
Diagnose mit Allergenextrakten sowie modernster molekularer
Diagnostik. Im Vergleich zu bestehenden Testsystemen ist es dadurch
möglich, kostengünstig für jeden Patienten im ersten Schritt ein
vollständiges und richtiges Allergieprofil zu erstellen, welches im
weiteren Evidenz-basierte und individuelle Behandlung ermöglicht.
Internationale Experten küren Sieger
Die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgte durch eine
Fachjury, die aus internationalen Expertinnen und Experten
zusammengesetzt ist. Die Preisträgerinnen und Preisträger sowie die
mit ihnen verbundenen Forschungseinrichtungen gewinnen neben einer
Urkunde und einer Trophäe, die Teilnahme als Expertinnen und Experten
bei einem einschlägigen internationalen oder nationalen Event im Wert
von 5000 Euro.
Weitere Details zu den einzelnen Kategorien und Siegern:
www.awsg.at/phoenix
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