• 22.11.2016, 14:51:34
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  • OTS0198

Grüne/Lesjak: Mit grünen Maßnahmen Mietpreise sanieren

Grüne wollen mit ökolgisierter Wohnbauförderung und energetischen Sanierungen Mietpreise nachhaltig eindämmen

Utl.: Grüne wollen mit ökolgisierter Wohnbauförderung und
energetischen Sanierungen Mietpreise nachhaltig eindämmen =

Klagenfurt (OTS) - „Betrachtet man die Entwicklungen der Kärntner
Mietpreise, so kann man ein starkes Gefälle zwischen Zentralraum und
dem periphären ländlichen Raum feststellen“, bemerkt die Grüne
Klubobfrau im Kärntner Landtag, Barbara Lesjak, im Zuge der heutigen
Aktuellen Stunde zur Mietpreisproblematik. Während von 2014 auf 2015
die Mieten im Bezirk Hermagor um 15,79 % sanken, gab es im Bezirk
Klagenfurt Land mit 9,18 % den größten Preisanstieg in Kärnten.
„Auf diese Strukturunterschiede muss auch die Politik adäquat
reagieren“ ist Lesjak überzeugt. „Während es im Zentralraum durchaus
notwendig ist, leistbaren neuen Wohnraum zu bauen, muss vor allem im
ländlichen Raum ein Fokus auf die Sanierung gelegt werden, um
attraktive Wohnungen zu schaffen und Leerstände zu vermeiden“, so
Lesjak.

Das zentrale Instrument ist dabei die Wohnbauförderung. Im
Neubaubereich ist es für die Grünen essentiell, dass dem ökologischen
Bauen ein höherer Stellenwert als bisher zukommt, denn auch die
MieterInnen des sozialen Wohnbaus haben es verdient, in gesunden
Wohnungen leben zu können. Daher fordern die Grünen, dass bei der
Berechnung der förderfähigen Kosten zukünftig die Lebenszykluskosten
anstatt der reinen Errichtungskosten heranzuziehen sind.

Darüber hinaus betont Lesjak, „dass bei der bevorstehenden
Novellierung des Wohnbauförderungsgesetzes die energetische Sanierung
in den Vordergrund rücken soll. Dadurch können die Betriebskosten für
die MieterInnen wesentlich reduziert werden, was sich entscheidend
auf die Gesamtkosten des Wohnens auswirkt.“ Weitere Vorteile eines
stärkeren Sanierungsschwerpunktes sind die Reduktion des
CO2-Ausstoßes, der bessere Wohnkomfort für die BewohnerInnen und ein
besonderer Impuls für den Kärntner Arbeitsmarkt – denn die Sanierung
schafft wesentlich mehr Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft als der
Neubau.

(Schluss)

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