• 22.11.2016, 14:31:16
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  • OTS0192

FSG-Kniezanrek: Neos können sich Polemik sparen

Wer Magistratsbedienstete angreift, sollte zumindest die Fakten kennen

Utl.: Wer Magistratsbedienstete angreift, sollte zumindest die
Fakten kennen =

Wien (OTS/ÖGB) - „Bevor die Neos gegen die Bediensteten des Wiener
Magistrats ins Feld ziehen, sollten sie sich zumindest mit den Fakten
vertraut machen. Ihre polemischen Halbwahrheiten können sie für sich
behalten“, erklärte heute, Dienstag, der Bundesgeschäftsführer der
FSG in der Gewerkschaft younion, Erich Kniezanrek.++++

„Die Neos wollen den Magistratsbediensteten ihre siebte Urlaubswoche
streichen? Das wird schwierig, weil sie nämlich keine haben“, stellte
Kniezanrek klar. Eine siebte Urlaubswoche erhalten im Wiener
Magistrat lediglich ältere ArbeitnehmerInnen nach einem langen und
fordernden Arbeitsleben.

„Dass die rosa Fraktion jetzt in die Hetzkampagne gegen die
MitarbeiterInnen des öffentlichen Diensts einsteigt, ist sehr
bedauerlich“, sagte Kniezanrek. Was die Magistratsbediensteten jetzt
allerdings am wenigstens brauchen, seien scheinheilige
Solidaritätsbekundungen von Seiten der Wiener FPÖ. „Der blaue
Landesparteisekretär kann sich seine Krokodilstränen schenken“,
erklärte Kniezanrek. Wie die FPÖ über die Bediensteten des Magistrats
denkt, hat sie oft genug in Wort und Tat bewiesen. „Es genügt ein
Blick etwa nach Wels, wo die Stadt nach freiheitlichem Willen keine
Lehrlinge mehr ausbilden sollte oder nach Wiener Neustadt. Wo immer
blaue Politik an die Macht kommt, sind die MitarbeiterInnen des
Öffentlichen Dienstes die Leidtragenden und dürfen sich auf
Verschlechterungen einstellen“, schloss Kniezanrek.

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