- 22.11.2016, 13:41:44
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- OTS0169
Oberhauser: Änderungen im Personenstandsrecht erfreulicher Schritt in Richtung Gleichstellung homosexueller Paare
Personenstandseintrag für „Sternenkinder“ soll Eltern bei Bewältigung der Trauer helfen
Utl.: Personenstandseintrag für „Sternenkinder“ soll Eltern bei
Bewältigung der Trauer helfen =
Wien (OTS) - Mit dem heute, Dienstag, beschlossenen Gesetzesentwurf
für ein Deregulierungs- und Anpassungsgesetz werden langjährige
Diskriminierungen von gleichgeschlechtlichen Paaren beseitigt. Für
Gesundheits- und Frauenministerin Sabine Oberhauser ist das ein
„erfreulicher und schon lange überfälliger Schritt in Richtung
Gleichstellung homosexueller Paare“. Künftig können
gleichgeschlechtliche Paare eine eingetragene Partnerschaft auch am
Standesamt schließen und einen gemeinsamen Familiennamen tragen. Der
Abbau dieser Diskriminierungen war eine langjährige Forderung der
Frauenministerin. „Der nächste Schritt, die Öffnung der Ehe für
gleichgeschlechtliche Paare, muss nun rasch folgen“, so Oberhauser.
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Im selben Gesetzespaket wurde ein lang gehegter Wunsch von Eltern
sogenannter „Sternenkinder“ erfüllt. Sie können nun auch Kinder, die
vor der Geburt sterben und unter 500 Gramm wiegen (rechtlich
sogenannte „Fehlgeburten“) im Personenstandseintrag der Mutter
miteintragen lassen. Neu geschaffen wurde auch die Möglichkeit einer
freiwilligen und unbürokratischen Beurkundung. Oberhauser zeigt sich
erfreut, dass sich die Regierung auf diese Maßnahme geeinigt hat, die
betroffenen Eltern bei der Bewältigung ihrer Trauer über das
verstorbene Kind helfen soll. (Schluss)
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