- 22.11.2016, 13:12:34
- /
- OTS0155
Landeskrankenhäuser werben mit "Go Vorarlberg"
Intensive Bemühungen, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten
Utl.: Intensive Bemühungen, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten =
Bregenz (OTS) - (VLK) – Für eine gute Gesundheits- und
Krankenversorgung braucht es nicht nur gut ausgestattete Spitäler,
sondern vor allem auch qualifiziertes Personal. Dieses Ziel verfolgen
die Vorarlberger Landeskrankenhäuser mit ihrer Werbekampagne "Go
Vorarlberg". "Es ist eine zentrale Aufgabe, bestausgebildete
Fachkräfte zu gewinnen und zu halten", betonten Landeshauptmann
Markus Wallner, Landesrat Christian Bernhard und KHBG-Geschäftsführer
Gerald Fleisch im Pressefoyer am Dienstag, 22. November.
"Um Fachleute für eine hochwertige Patientenbetreuung zu bekommen,
muss sich das Land Vorarlberg – aufgrund seiner Randlage in
Österreich und der Nähe zur Schweiz und zu Deutschland – besonders
anstrengen, denn die Konkurrenz am Arbeitsmarkt ist groß", erläuterte
LH Wallner. Mit der Gehaltsreform für Spitalsbedienstete sei ein
erster wichtiger Fortschritt erzielt worden, dennoch gelte es den Weg
konsequent weiterzuverfolgen. Insgesamt zählen die Vorarlberger
Landeskrankenhäuser rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
davon 710 Ärztinnen und Ärzte. Das sind derzeit genug, aber es gilt
für die Zukunft vorzubauen und zudem den neuen Anforderungen im
Pflegeberuf und in dessen Ausbildung gerecht zu werden.
"Im Kern geht es darum, dass wir ein guter Standort sein wollen
und sein müssen", erklärte Landesrat Bernhard. Wer Werbung macht,
müsse daher etwas anzubieten haben – moderne Arbeitsplätze, gute
Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten, familienfreundliche
Angebote und Kinderbetreuung. Darüber hinaus legen die Landesspitäler
in ihrer Werbekampagne den Fokus auch auf die Möglichkeit einer guten
Work-Life-Balance, die allein Vorarlberg bietet. Kommuniziert wird
dies nicht nur bei zahlreichen Messeauftritten, bei denen auch
LKH-Primarärzte mit Studenten und potenziellen künftigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kontakt treten, sondern erstmals
auch sehr intensiv in den sozialen Medien, erklärte Direktor Fleisch.
Zum Unternehmen Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft
zählen auch die beiden renommierten Pflegeschulen Feldkirch und
Rankweil, in denen die diplomierte Pflege- sowie zahlreiche
Sonderpflegeausbildungen absolviert werden können. Auf der Grundlage
der im Juli im Nationalrat beschlossenen Novelle des Gesundheits- und
Krankenpflegegesetzes hat die Vorarlberger Landesregierung die
Krankenhaus-Betriebsgesellschaft und die FH Vorarlberg beauftragt,
gemeinsam das Konzept für die künftige Ausbildung im gehobenen Dienst
für Gesundheits- und Krankenpflege zu entwickeln. Das Ergebnis ist
ein Bachelorstudiengang, der erstmals im Wintersemester 2017/18 für
25 Studierende starten soll.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL






