• 22.11.2016, 10:49:09
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Frucht macht Lust – Das Schulfruchtprogramm der Stadt Wien

StR Wehsely und GR Hebein zu Besuch in der Ganztagsvolksschule Wehlistraße – Angebot auf öffentliche Ganztagsschulen ausgeweitet

Utl.: StR Wehsely und GR Hebein zu Besuch in der Ganztagsvolksschule
Wehlistraße – Angebot auf öffentliche Ganztagsschulen
ausgeweitet =

Wien (OTS) - Über 100.000 Schülerinnen und Schüler in 356
Pflichtschulen der Stadt Wien erhalten jede Woche frisches Obst und
Gemüse direkt in die Klasse geliefert. 2015 startete das Wiener
Schulfruchtprogramm – vorerst in halbtägig und offen geführten
Pflichtschulen der Stadt. Seit Beginn dieses Schuljahres werden nun
auch Ganztagsschulen und damit alle Pflichtschulen der Stadt Wien
wöchentlich mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Bei einer
Verkostung in der Ganztagsvolksschule Wehlistraße im 2. Bezirk
wollten sich Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Gemeinderätin
Birgit Hebein selbst davon überzeugen, wie gut das bei den
schulpflichtigen Wienerinnen und Wienern ankommt und wie sie sonst
noch auf den Frucht-Geschmack gebracht werden.

Sehen, riechen, schmecken, erleben

Genuss und gesunde Ernährung widersprechen einander nicht. Im
Gegenteil: Was gut schmeckt, tut gut. „Wir wollen Kindern Lust auf
frisches Obst und Gemüse machen, indem wir ihnen zeigen, wie gut
regionale und biologische Produkte schmecken. Uns ist es sehr
wichtig, dass solche Lebensmittel allen Kindern, unabhängig vom
Einkommen der Eltern, zur Verfügung stehen. Das Schulfruchtprogramm
ist deshalb nicht nur gesundheitsfördernd, sondern auch eine
Sozialmaßnahme“, erklärt Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely. „Genau
darauf zielen vor allem auch die pädagogischen Begleitmaßnahmen der
Wiener Gesundheitsförderung ab.“ Bei den kostenlosen Verkostungen
erleben die jungen Wienerinnen und Wiener die breite Palette an
Geschmäckern und Konsistenzen mit allen Sinnen. Mal ein saftiger,
fruchtiger Apfel mit ein wenig Säure, mal eine samtig-weiche, süße
Marille und dann eine frische, knackige Karotte. Für jeden Geschmack
ist etwas dabei.
„Mehr als die Hälfte der Wiener Kinder kommen ohne Frühstück und ohne
Jause in die Schule. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, bei
manchen Familien hat es finanzielle Gründe oder der Stellenwert wird
nicht erkannt. Die gesunde Gratisjause kommt gut an. Wir haben das
Angebot an regionalem und biologischem Obst und Gemüse bereits
erweitert, damit es eine größere Vielfalt in die Schuljause bringt.
Jetzt war es uns noch sehr wichtig, dieses Angebot in den
öffentlichen Ganztagsschulen ebenfalls auszuweiten,“ so Birgit
Hebein, Sozialsprecherin der Wiener Grünen.

Hintergrundinformation

Interessierte Lehrerinnen und Lehrer an Schulen im Wiener
Schulfruchtprogramm erfahren in Workshops mehr über saisonales Essen
und Trinken und wie Lebensmittel hergestellt werden. Vor allem aber:
Wie sie dieses Wissen im Unterricht vermitteln und so ihre
Schülerinnen und Schüler auf den gesunden Geschmack bringen können.
„Wir wollen auch zeigen: Früchte sind keine Billig-Lebensmittel, bei
denen verschiedene Chemikalien zusammengeschüttet, aromatisiert und
eingefärbt werden. Sie sind liebevoll aufgezogene Qualitätsprodukte
und deutlich besser geeignet, sich zwischendurch eine kleine Stärkung
zu gönnen, als andere Snacks“, so Wehsely und Hebein. Deshalb können
teilnehmende Schulen auch kostenlose Workshops und Exkursionen
buchen, in denen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen
Früchte und ihre Herstellung näher kennen lernen. Von der Aussaat des
Kerns bis zur „Landung“ in der Klasse.
EU-Projekt

„Das Erlebnis, einen Apfel vom Baum zu pflücken, abzubeißen und zu
schmecken, ist heutzutage leider für immer weniger Kinder
selbstverständlich. Mit dem Wiener Schulfruchtprogramm vermitteln wir
Schülerinnen und Schülern diese Erfahrung“, steht Dennis Beck,
Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, voll hinter dem
Projekt. Für die Verteilung der Früchte zeichnet der Landesverband
Wien der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen verantwortlich.
Die Europäische Union fördert das Projekt im Rahmen ihres Programms
„Schlaue Früchtchen“.

Pressebilder finden Sie in Kürze unter
https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=46717

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