Massive Unregelmäßigkeiten im Kommissionsvorschlag bei der von FIREARMS UNITED organisierten Konferenz zur Feuerwaffenrichtlinie aufgedeckt

Europäisches Parlament, Brüssel (OTS) - Über 200 Stakeholder, die an der FIREARMS UNITED-Konferenz, unter Vorsitz der EPP-, ECR- und ALDE-Fraktionen, unterstützten die Aufrufe der Redner für eine vollständige Zurückweisung des Kommissionsvorschlags.

Da es die Kommission bis heute verabsäumt hat, eine Folgenabschätzung ihres Vorschlags anzufertigen, präsentierte FU-Gründerin Katja Triebel ihre selbst angefertigte Studie, die auch sämtliche statistischen Ungenauigkeiten und falschen Schlüsse seitens der Kommission offen legte. Vertreter von Sportschützen und Sammlern betonten einmal mehr die negativen Folgen, die eine Umsetzung des Kommissionsvorschlags auf ihren Sport bzw. ihre historischen Sammlungen hätte. Die Konferenz-Vorsitzenden Stefano Maullu (EPP), Bernd Kölmel (ECR), Jussi Halla-Aho (ECR) und Dita Charanzova (ALDE) versprachen außerdem, sich weiterhin für alle gesetzestreuen Waffenbesitzer einzusetzen.

Der unausgegorene Vorschlag der Kommission sorgte bereits im Vorfeld für massive Verstimmung seitens der 200 Millionen Besitzer legaler Feuerwaffen und verstärkt die aktuell um sich greifende Anti-EU-Stimmung in vielen Mitgliedsstaaten bzw. im Schengenraum. Ein Abgeordneter des Schweizer Bundesrats äußerte außerdem, dass seine Landsleute (in einem Land mit einer der höchsten Feuerwaffendichten aber niedrigsten Kriminalitätsraten weltweit) keine weiteren EU-Beschränkungen akzeptieren würden. Sollte es kein entsprechendes Parlamentsvotum zur Zurückweisung der Direktive geben, sei eine Volksabstimmung über einen „Swixit“ sehr wahrscheinlich.
„Die Europäische Kommission versucht weiterhin ihren Vorschlag durchzupeitschen, obwohl sämtliche verfügbaren Daten klar belegen, dass er in keiner Weise zur Bekämpfung von Terrorismus, Senkung der Mordrate oder Verhinderung von Massakern geeignet ist. In Wahrheit führt dieser Vorschlag nur dazu, gesetzestreue Bürger vor den Kopf zu stoßen und wichtige Ressourcen vom Kampf gegen illegalen Waffenschmuggel abzuziehen“, so Tomasz Stepien, Vorsitzender von FIREARMS UNITED.

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