• 18.11.2016, 13:11:58
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Europas erster JungforscherInnen-Kalender kommt aus NÖ

LR Bohuslav: „Junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung begeistern“

Utl.: LR Bohuslav: „Junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und
Forschung begeistern“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - „Forschung an den Technopolen ist dynamisch,
spannend und eine Sache für schlaue Köpfe. Dass sie auch attraktiv
ist, führt der erste JungforscherInnen-Kalender eindrucksvoll vor
Augen“, betonten Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und
ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki bei der
Kalender-Präsentation. In einem Casting wurden zwölf
Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler ausgewählt, die
an den vier Technopolstandorten – Krems, Tulln, Wiener Neustadt und
Wieselburg – in der Forschung tätig sind. Der im Mostviertel lebende
renommierte Fotograf Michael Liebert hat die Forscherinnen und
Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit
einzigartiges Kunstprojekt geschaffen, das in einer besonderen Art
Kunst und Wissenschaft vereint.

Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav
verdeutlicht die Zielsetzung hinter diesem Projekt: „Es muss uns
gelingen, weiterhin zahlreiche junge Menschen für Berufe in
Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn der blau-gelbe
Forschungsstandort braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe.
Vorbilder wie die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im
JungforscherInnen-Kalender 2017. Mit ihren beeindruckenden
Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den
niederösterreichischen Forschungsstandort.“

Dass die Technopole durchaus ein fruchtbares Umfeld für den
niederösterreichischen ForscherInnen-Nachwuchs bieten, untermauern
die folgenden Zahlen: An den vier Technopol-Standorten arbeiten rund
1.750 Forschungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Darüber hinaus
sind mit 14.500 Studierenden beinahe drei Viertel aller
niederösterreichischen Studentinnen und Studenten an einem
Technopol-Standort inskribiert. Mit 2.499 Studienabschlüssen im
Studienjahr 2014/15 kann Niederösterreich zudem nach Wien mit den
meisten Fachhochschul-Abschlüssen im Bundesländervergleich aufwarten.

„Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Forscherinnen und
Forscher in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert
und pipettiert wird und Hightech-Geräte bedient werden, wurden sie
fotografiert. An den Technopolstandorten haben wir die Forscherinnen
und Forscher in ihrem modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsumfeld
festgehalten“, unterstreicht ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut
Miernicki. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur ist seit dem Beginn
des Technopolprogramms im Jahr 2004 mit der Umsetzung dieser Maßnahme
zur Stärkung von Technologieregionen betraut.

Fotograf Michael Liebert erklärt seine Motivation an diesem Projekt:
„Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins
Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die
Betrachter mit ihnen identifizieren. Mir macht die Portraitfotografie
auch so viel Spaß und Freude, weil sie immer wieder aufs Neue meine
Neugier weckt; mit jeder neuen Bekanntschaft wird mein geistiger und
künstlerischer Horizont erweitert. Die Neugierde und Kreativität
vereint die Kunst und die Wissenschaft, auch wenn die
Herangehensweise an das Resultat eine andere ist.“

Am Kalender-Cover ist Cátia Pacífico abgebildet, sie ist Doktorandin
am Institut für Fleischhygiene, Fleischtechnologie und
Lebensmittelwissenschaften der Veterinärmedizinischen Universität.
Sie stammt aus Portugal und arbeitet in einem internationalen
Kooperationsprojekt mit der Karl Landsteiner Universität Krems.
Derzeit untersucht sie, wie auf Bakterien spezialisierte Viren Gene
übertragen können, die mit Antibiotika-Resistenzen zusammenhängen.
„Wir wissen, unser Wohlstand und Lebensstandard sind heute und auch
in Zukunft von Forschung und Innovation abhängig. Auf die weitere
Entwicklung unseres Standortes haben die im Kalender abgebildeten
Damen und Herren also großen Einfluss. Es geht aber auch darum, zu
zeigen, dass wir in Zukunft noch mehr Menschen brauchen, die sich für
technische und naturwissenschaftliche Berufe, Forschung und
Wissenschaft interessieren“, betont Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra
Bohuslav abschließend. 700 Exemplare des Kalenders wurden produziert.
Diese werden an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute,
Technopolpartnerbetriebe und ausgewählte Schulen verteilt.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon
02742/9005-12322, e-mail [email protected], bzw. Wirtschaftsagentur
ecoplus, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, e-mail
[email protected], www.ecoplus.at.

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