- 18.11.2016, 09:05:02
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- OTS0021
Androsch/Onodi: Neues Rettungsdienstgesetz beschlossen
Anerkennung der Rettungsorganisationen und Leitstelle im Gesetz verankert
Utl.: Anerkennung der Rettungsorganisationen und Leitstelle im
Gesetz verankert =
St. Pölten (OTS) - „Mit dem Rettungsdienstgesetz wurde eine
entscheidende Fortentwicklung im NÖ-Gesundheitswesen beschlossen.
Durch dieses Gesetz wird eine zeitgemäße Rechtsgrundlage für diese so
wichtige Leistung der Gesundheitsversorgung geschaffen. Wichtige
Säulen wie etwa die Verwaltungsaufgaben der
Landesrettungsdienstzentralen als überregionale Aufgaben werden neu
definiert. Erstmals wird darin etwa die Leitstelle, also der bewährte
Notruf 144, gesetzlich verankert. Durch sie ist eine effiziente
Koordination der Einsätze sichergestellt. Wie wichtig das ist, sieht
man an den Zahlen. Allein im Vorjahr wurden von der Leitstelle
739.750 Krankentransporte und 208.486 Notfalleinsätze koordiniert“,
betonte SPNÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Heidemaria Onodi anlässlich
der Beschlussfassung im NÖ-Landtag.
Landesrat Ing. Maurice Androsch: „Es war uns ein zentrales Anliegen,
in den zahlreichen Beratungen in Expertenrunden, die überregional
tätigen Rettungsorganisationen – namentlich Rotes Kreuz, ASBÖ und
ÖAMTC – die die flächendeckende Versorgung in Niederösterreich
anbieten und sichern, wie auch in anderen Bundesländern üblich,
gesetzlich an zu erkennen. Auch die besonderen Rettungsdienste, wie
Bergrettung, Wasserrettung und Höhlenrettung wurden in diesem Zuge
dort weiter verankert. Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen
meinen großen Dank auszusprechen - den vielen Freiwilligen und
Hauptamtlichen, die Tag für Tag, im Dienste der Gesundheit der
NiederösterreicherInnen, im Einsatz sind.“
Nach der nun erfolgten Beschlussfassung im Landtag wird außerdem noch
die Mindestausstattungsverordnung neugefasst werden. Sie regelt die
medizinischen, technischen und personellen Anforderungen der
Rettungsorganisationen und erstreckt sich erstmals auch auf die
Leitstelle. Außerdem werden damit die so wichtigen
Hygienevorschriften geschärft, die im Zusammenhang mit der
Infektionsprävention ja von ganz besonderer Bedeutung sind. „Mit der
gestrigen Beschlussfassung ist ein wichtiger Schritt im NÖ
Gesundheitswesen gelungen, der den Anforderungen der modernen Zeit
aber auch den großartigen Leistungen der Rettungsorganisationen und
der ihrer vielen haupt- wie auch ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
Rechnung trägt“, so LR Androsch und LAbg. Onodi unisono.
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