Androsch/Onodi: Neues Rettungsdienstgesetz beschlossen

Anerkennung der Rettungsorganisationen und Leitstelle im Gesetz verankert

St. Pölten (OTS) - „Mit dem Rettungsdienstgesetz wurde eine entscheidende Fortentwicklung im NÖ-Gesundheitswesen beschlossen. Durch dieses Gesetz wird eine zeitgemäße Rechtsgrundlage für diese so wichtige Leistung der Gesundheitsversorgung geschaffen. Wichtige Säulen wie etwa die Verwaltungsaufgaben der Landesrettungsdienstzentralen als überregionale Aufgaben werden neu definiert. Erstmals wird darin etwa die Leitstelle, also der bewährte Notruf 144, gesetzlich verankert. Durch sie ist eine effiziente Koordination der Einsätze sichergestellt. Wie wichtig das ist, sieht man an den Zahlen. Allein im Vorjahr wurden von der Leitstelle 739.750 Krankentransporte und 208.486 Notfalleinsätze koordiniert“, betonte SPNÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Heidemaria Onodi anlässlich der Beschlussfassung im NÖ-Landtag.

Landesrat Ing. Maurice Androsch: „Es war uns ein zentrales Anliegen, in den zahlreichen Beratungen in Expertenrunden, die überregional tätigen Rettungsorganisationen – namentlich Rotes Kreuz, ASBÖ und ÖAMTC – die die flächendeckende Versorgung in Niederösterreich anbieten und sichern, wie auch in anderen Bundesländern üblich, gesetzlich an zu erkennen. Auch die besonderen Rettungsdienste, wie Bergrettung, Wasserrettung und Höhlenrettung wurden in diesem Zuge dort weiter verankert. Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen meinen großen Dank auszusprechen - den vielen Freiwilligen und Hauptamtlichen, die Tag für Tag, im Dienste der Gesundheit der NiederösterreicherInnen, im Einsatz sind.“

Nach der nun erfolgten Beschlussfassung im Landtag wird außerdem noch die Mindestausstattungsverordnung neugefasst werden. Sie regelt die medizinischen, technischen und personellen Anforderungen der Rettungsorganisationen und erstreckt sich erstmals auch auf die Leitstelle. Außerdem werden damit die so wichtigen Hygienevorschriften geschärft, die im Zusammenhang mit der Infektionsprävention ja von ganz besonderer Bedeutung sind. „Mit der gestrigen Beschlussfassung ist ein wichtiger Schritt im NÖ Gesundheitswesen gelungen, der den Anforderungen der modernen Zeit aber auch den großartigen Leistungen der Rettungsorganisationen und der ihrer vielen haupt- wie auch ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Rechnung trägt“, so LR Androsch und LAbg. Onodi unisono.

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