KO Hirz: OÖ. Landtag: Grüne erreichen deutliche Verschärfung des Jagdgesetzes

Wilderei ist kein Kavaliersdelikt – künftig deutlich schärfere Bestimmung beim Entzug der Jagdkarte

Linz (OTS) - „Dank Grüner Bemühungen wird nun das Jagdgesetz verschärft. In intensiven Verhandlungen ist es uns gelungen, wesentliche Nachschärfungen beim Entzug der Jagdkarte zu erreichen und damit ein deutliches Signal gegen Wilderei zu setzen. Denn Wilderei ist kein Kavaliersdelikt und muss klare und harte Konsequenzen haben“, zeigt sich der Klubobmann der Grünen OÖ LAbg. Gottfried Hirz erfreut vom Grünen Erfolg.
Die Novelle des Jagdgesetzes wird heute als gemeinsamer Initiativantrag eingebracht, im Ausschuss am 1. Dezember beraten und voraussichtlich im Dezember im Landtag beschlossen.

Die konkreten Änderungen:

- Erstens kann künftig bei vorsätzlicher Schädigung geschützter Tiere die Jagdkarte nicht mehr wie bisher drei sondern bis zu sieben Jahre entzogen werden

- Zweitens wird ein verhängtes Waffenverbot künftig zum sofortigen Entzug der Jagdkarte führen – dies war bisher unverständlicherweise nicht der Fall

Hirz: „Wer ein stark bedrohtes und international geschütztes Tier illegal tötet, muss dafür Konsequenzen auf allen Ebenen tragen – auch im Jagdrecht. Es bedeutet viel Zeit, Arbeit und auch Kosten den Luchs wieder im Nationalpark Kalkalpen anzusiedeln. Es kann nicht sein, dass einige schwarze Schafe in der Jägerschaft dieses wichtige Projekt gefährden. Mit den Verschärfungen im Jagdgesetz stellen wir für potentielle Nachahmungstäter ein klares Stoppschild auf“.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen Oberösterreich, Mag. Markus Gusenbauer, Pressereferent, Tel.: 0664/831 75 36, mailto: max.gusenbauer@gruene.at, http://www.ooe.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRO0003