• 17.11.2016, 13:40:35
  • /
  • OTS0201

Forschen um Antibiotikaresistenzen zu überwinden

Wien (OTS) - Antibiotika gelten als Meilenstein in der Medizin.
Zahlreiche Krankheiten sind dank Antibiotika gut behandelbar. Die
pharmazeutische Industrie hat das Problem der Antibiotikaresistenzen
früh erkannt und arbeitet intensiv daran, schon bald neue
Arzneimittel zur Verfügung stellen zu können, darunter auch welche,
die bereits existierende Resistenzen überwinden. Dazu Mag. Martin
Munte, Präsident der Pharmig: „Es gibt zahlreiche vielversprechende
Projekte in der Antibiotikaentwicklung. Wenn sie auf den Markt
kommen, bleibt die größte Herausforderung die, auch in Zukunft das
Bewusstsein für deren richtigen Einsatz und die richtige Einnahme bei
Ärzten und Patienten zu schärfen. Nur so kann die Bildung von
resistenten Keimen verhindert oder zumindest so lange wie möglich
verzögert werden.“

Die Entwicklung von Antibiotika ist ein Langzeitprojekt, wie die
Entwicklung eines Arzneimittels im Allgemeinen. Bis zu
durchschnittlich zwölf Jahre dauert es, bis ein Arzneimittel auf den
Markt kommt. Weltweit stehen zurzeit über 7000 Medikamente in der
Entwicklung, 1.256 davon im Bereich infektiöser Krankheiten, gegen
die unter anderem auch Antibiotika entwickelt werden. „Unsere
Industrie forscht intensiv und es besteht die Hoffnung, dass
innerhalb der nächsten zehn Jahre etwa 18 weitere Antibiotika auf den
Markt kommen“, sagt Munte.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PHA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel