• 16.11.2016, 23:23:18
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Karl Nehammer einstimmig zum neuen Landesobmann des ÖAAB Wien gewählt

Goldenes Ehrenzeichen des ÖAAB für Gabriele Tamandl

Utl.: Goldenes Ehrenzeichen des ÖAAB für Gabriele Tamandl =

Wien (OTS) - Karl Nehammer wurde beim heutigen 25. Landestag des ÖAAB
Wien einstimmig zum neuen Landesobmann des ÖAAB Wien gewählt. Seine
Stellvertreterinnen und Stellvertreter Ingrid Kaindl, Alexandra
Lugert, Wolfgang Gerstl, Erol Holawatsch, Norbert Schnedl und Thomas
Rasch wurden ebenso mit großen Mehrheiten gewählt.

Seine Vorgängerin erhielt das Goldene Ehrenzeichen des ÖAAB und wurde
von Nehammer in höchsten Tönen gelobt: „Danke, Gaby, für all Deine
Leistungen!“

Nehammer betonte, dass Themen wie soziale Sicherheit, Familie und
Arbeit alle Menschen berühren.

„Viele bestätigen, dass das, was wir vertreten, das betrifft, was die
Menschen bewegt. Es gibt einige Säulen, die für uns wichtig sind“, so
Nehammer: Soziale Sicherheit bedeute jenen zu helfen, die arbeiten
wollen und nicht können: „Aber nicht jenen, die arbeiten könnten,
aber nicht wollen.“

Menschen, die bereit seien, etwas zu leisten, müssten auch belohnt
werden. Das gelte auch bei der Mindestsicherung, wo Niederösterreich
einen Weg aufgezeigt habe: „Helfen ja, aber mit Augenmaß und
Hausverstand. Mindestsicherung ja, aber auch Mindestlohn von 1.600
Euro. Den anderen ist egal, woher das Geld kommt. Wir sagen, dort wo
es geht. Das ist Leistungsgedanke, das ist christlich-soziale
Arbeitnehmerpolitik.“

Nehammer erwähnte weiters leistbares Wohnen mit Eigentumsoption und
Standortsicherung und ging dann auf Digitalisierung und
Flexibilisierung als neue Herausforderungen ein: „Das kommt auf uns
zu. Aber nicht als Hemmschuh oder Gefahr. Wir wollen Probleme
erkennen und benennen. Aber wir wollen auch Mut machen, Lösungen
aufzeigen. Das ist der schwierigere Weg, aber der gute Weg.“
„Mut machen“ sei die Devise in allen Bereichen, auch bei der
Arbeitszeitflexibilisierung: „Wir wollen einen ernsthaften Dialog mit
der Wirtschaft führen, Flexibilität darf aber keine Einbahnstraße
sein. Flexibilität muss sich für beide lohnen. Für Arbeitnehmer muss
das mehr Geld oder mehr Freizeit bedeuten.“ Das Zeitwertkonto
bezeichnete er in diesem Zusammenhang als zukunftsweisendes Projekt.

Weitere Themen seiner Rede waren Bildung - „wenn 35 Prozent der
hunderttausenden Arbeitslosen in Wien nur Pflichtschulabschuss haben,
ist das ein Thema“ - und das Bekenntnis zur Leistung der
Pädagoginnen und Pädagogen: „Die Last tragen die Lehrerinnen und
Lehrer. Der einfache Weg ist, diese zu verurteilen. Der schwierige
ist, die Leistung der Pädagoginnen und Pädagogen anzuerkennen und die
Menschen zu begleiten.“ Man müsse auch an Eltern- und
Eigenverantwortung erinnern.

Der ÖAAB stehe unter anderem für die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf und für Steuergerechtigkeit. „Ich bin keiner, der Gräben gräbt,
ich bin einer, der Brücken baut. ÖAAB, FCG, Bezirksgruppen und
Betriebsgruppen. Wir alle gemeinsam stehen für eine
christlich-soziale Arbeitnehmerpolitik! Mit Eurer Stimme und Eurer
Unterstützung können wir es schaffen. Gemeinsam werden wir draußen
sein und diese Politik umsetzen“, so Nehammer abschließend.

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