• 16.11.2016, 12:24:43
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  • OTS0148

FPÖ-Darmann: Bundesregierung muss sich für Stopp des geplanten Asyl-Verteilerquartiers in Tarvis einsetzen!

Weiterreichen der Asylwerber nach Österreich zu befürchten - Mehrere Wanderwege und Forststraßen führen direkt nach Kärnten

Utl.: Weiterreichen der Asylwerber nach Österreich zu befürchten -
Mehrere Wanderwege und Forststraßen führen direkt nach Kärnten =

Klagenfurt (OTS) - Nach einem Besuch beim Tarviser Bürgermeister
Renato Carlantoni und einem Lokalaugenschein beim geplanten
Asyl-Verteilerquartier nahe der österreichischen Grenze fordert der
Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Gernot Darmann heute die
österreichische Bundesregierung auf, umgehend mit Italien in Kontakt
zu treten und dafür Sorge zu tragen, dass dieses Projekt nicht
umgesetzt werde. „Es ist eine klare Provokation der italienischen
Regierung, ein Asyl-Verteilerquartier nur 1,7 Kilometer von der
Grenze zu Kärnten bzw. Österreich entfernt errichten zu wollen. Bei
einem Verteilerquartier unmittelbar an der österreichischen Grenze
wird hier sicherlich keine Verteilung in Italien erfolgen, sondern
vielmehr ein Weiterreichen der Asylwerber nach Österreich“, so
Darmann. Inoffiziell werde daher die geplante Einrichtung bereits als
Durchläuferquartier bezeichnet.

Wie der Kärntner FPÖ-Obmann beim gestrigen Lokalaugenschein
feststellen konnte, werde gerade die Adaptierung des Gebäudes
vorbereitet, welches rund 50 Asylwerbern bzw. Migranten Platz bieten
soll. Vom Gebäude weg führen mehrere Wanderwege und Forststraßen am
offiziellen Grenzübergang vorbei direkt nach Kärnten. „Die
österreichische Bundesregierung darf bei diesem Spiel der
italienischen Nationalregierung nicht weiter tatenlos zuschauen, denn
sonst kommen wieder Kärnten, Österreich und natürlich auch die
unmittelbar betroffene Bevölkerung in Tarvis zum Handkuss“, betont
Darmann. Auch Bürgermeister Carlantoni habe sich bereits klar gegen
das Projekt ausgesprochen, seine Bedenken werden aber von der
Regierung ignoriert. Eine weitere Massenzuwanderung unter dem
Deckmantel des Asyls könne Kärntens und Österreich nicht mehr
bewältigen, so der FPÖ-Chef.

(Schluss)

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