- 11.11.2016, 11:23:55
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AK Niederösterreich beschließt Voranschlag für 2017 einstimmig
Direktor Helmut Guth verabschiedet sich nach 17 Jahren von der Vollversammlung der AK
Utl.: Direktor Helmut Guth verabschiedet sich nach 17 Jahren von der
Vollversammlung der AK =
St. Pölten (OTS) - „Da der Bau der neuen Zentrale der Arbeiterkammer
unter den veranschlagten Baukosten geblieben ist, können wir für 2017
nicht nur einen ausgeglichenen Budgetentwurf, sondern sogar eine
Ausweitung der Sachleistungen für unsere Mitglieder präsentieren“,
zeigt sich der scheidende Direktor der AK Niederösterreich, Mag.
Helmut Guth, sehr zufrieden mit dem Voranschlag für 2017. Der
Voranschlag stößt damit auch auf große Zustimmung bei den
KammerrätInnen und wurde einstimmig von allen Fraktionen angenommen.
Im Rahmen der Herbsttagung des ArbeitnehmerInnen-Parlaments legt das
Büro der Arbeiterkammer den Budgetentwurf und das damit verbundene
Arbeitsprogramm für das kommende Jahr den gewählten Kammerrätinnen
und Kammerräten zur Beschlussfassung vor. Da Direktor Mag. Helmut
Guth mit Jahreswechsel in den Ruhestand tritt, legt er zum letzten
Mal diesen Voranschlag vor und verabschiedet sich bei dieser
Gelegenheit von den Kammerrätinnen und Kammerräten der
Vollversammlung.
Insgesamt sind im Voranschlag Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von
rund 69 Millionen Euro vorgesehen. Der Löwenanteil davon fließt in
unmittelbare Beratungs- und Serviceleistungen für die Mitglieder. Der
Sachaufwand für direkte Leistungen für die Mitglieder wird zudem um
rund 5 % erhöht. Das umfasst Mehrleistungen im Bereich der Lehrlings-
und Jugendprojekte, eine Ausweitung des Budgets für
wirtschaftspolitische Studien und angesichts der Arbeitsmarktlage
auch für Arbeitsmarktprojekte. Auch die Angebote in der beruflichen
Aus- und Weiterbildung werden nochmals um 8 % erhöht. „Dies bereits
im Jahr nach der großen Übersiedlung nach St. Pölten zu schaffen,
macht mich sehr stolz“, führt Direktor Guth aus. Er übergebe damit
ein Haus, das bestens gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft
sei. Er erinnert dabei auch an die hohen Vertrauenswerte, die die AK
in den letzten Jahren in der Bevölkerung genießt und die es zu
erhalten und auszubauen gilt.
Großen Dank spricht Guth gegenüber den Vertretern der
Selbstverwaltung für die gute Koope-ration auch fraktionsübergreifend
aus, an der Spitze Präsident Markus Wieser und seinen beiden
Vor¬gängern Josef Staudinger und Hermann Haneder. Ebenso dankt er den
Partnern in den Gewerkschaften, in Landesregierung und
Landesverwaltung, den Vertretern der Landeshauptstadt Sankt Pölten
und den Kooperationspartnern in Bildung und Wissenschaft.
Aus-drück¬lich hebt Guth das konstruktive Klima unter den
niederösterreichischen Sozialpartnern hervor, das viele gemeinsame
Projekte zustande bringt. Den meisten Dank widmet der scheidende
Direktor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und seinen
Stellver¬treterInnen, die den Elan der Veränderung auch unter
schwierigen Bedingungen gemeinsam getragen haben. Seinem Nachfolger
gratuliert er zu der faszinierenden Aufgabe und wünscht dem Haus
weitere erfolgreiche Jahrzehnte.
Dynamisches Arbeitsprogramm mit Schwerpunkten für die Jugend
Das Arbeitsprogramm für 2017 sieht Schwerpunkte insbesondere im
Bereich der interessenpolitischen Grundsatzarbeit in Wirtschafts- und
Sozialfragen, wie zum Beispiel für den Erhalt des Sozialstaates im
digitalen Wandel vor, ebenso mehr Initiativen und Leistungen für
Lehrlinge und junge ArbeitnehmerInnen. BetriebsrätInnen sind eine
besonders wichtige Zielgruppe für die AK, daher werden die
Schulungstätigkeiten für sie ausgeweitet. Außerdem wird den neuen
Möglichkeiten im ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten Rechnung
getragen und der Veranstaltungsbereich intensiv weiterbetrieben. „Die
ArbeitnehmerInnen brauchen die Unterstützung der AK stärker denn je,
gerade angesichts der Entwicklungen am Arbeitsmarkt und der Angriffe
auf den Sozialstaat“, führt der Direktor aus, „das Arbeitsprogramm
ist somit unsere Antwort auf diese Herausforderungen und bietet
Gewissheit, dass die AK auch in Zukunft für die Mitglieder
unverzichtbare Leistungen bringen wird“.
„Es freut mich, dass ich als neuer Direktor mit Jänner 2017 nicht nur
geordnete Finanzen, sondern auch ein neu gebautes Haus übernehme,
dafür und für die herzliche Aufnahme bedanke ich mich bei meinem
Vorgänger herzlich“, merkt Mag. Joachim Preiß an, der mit 1. Jänner
die Geschäftsführung der AK Niederösterreich übernimmt.
Helmut Guth verabschiedet sich mit Rückblick auf 17 Jahre an
der Spitze der AK
Helmut Guth hat 1999 die Leitung der AK Niederösterreich übernommen.
In seine Direktionszeit fallen die großen Service- und
Dienstleistungsoffensiven der AK im Rahmen des Programms AK plus. So
wurde von ihm der 100-Euro-Bildungsbonus initiiert und die
Bildungsberatung der AK eingeführt und ausgebaut. Im
Konsumentenschutz wurde der sogenannte Kreditzinsenskandal nicht nur
aufgedeckt, sondern betroffene niederösterreichische
ArbeitnehmerInnen tatkräftig unterstützt, zu viel bezahlte
Kreditzinsen zurückzuerhalten. Ebenfalls viel Geld haben die
ArbeitnehmerInnen durch die Einführung der Steuerspar-Wochen
zurückbekommen, die flächendeckend im gesamten Bundesland angeboten
werden. Außerdem wurden die Bezirksstellen der AK saniert bzw. zum
Teil neugebaut und als regionale ArbeitnehmerInnenzentren geführt.
Rückfragen: Chef vom Dienst
Tel. 05-7171-21900
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