• 10.11.2016, 16:18:47
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  • OTS0227

ÖHV zu ÖVP und SPÖ Salzburg: Mangelberuf Koch als Zwischenschritt zu Rot-Weiß-Rot-Karte für Tourismus

Internationale Karrierechancen, sichere Arbeitsplätze und gute Bezahlung, aber wenige Bewerber trotz hoher Arbeitslosigkeit: ÖHV-Vizepräsident Albert Schwaighofer korrigiert Salzburgs SPÖ.

Utl.: Internationale Karrierechancen, sichere Arbeitsplätze und gute
Bezahlung, aber wenige Bewerber trotz hoher Arbeitslosigkeit:
ÖHV-Vizepräsident Albert Schwaighofer korrigiert Salzburgs
SPÖ. =

Wien (TP/OTS) - „Wir haben viele Arbeitsuchende und gleichzeitig
viele offene Stellen mit Arbeitsplatzgarantie, Top-Karrierechancen
und guter Bezahlung. Wir sollten die zwei Gruppen zusammenbringen,
die SPÖ dividiert sie lieber auseinander. Das ist ärgerlich“, erklärt
Albert Schwaighofer, Vizepräsident der Österreichischen
Hoteliervereinigung (ÖHV) und selbst Arbeitgeber in Hinterglemm, zu
den haltlosen Aussagen von SP-Landesgeschäftsführerin Heidi
Hirschbichler zum Bedarf an Köchen. „Sie vergisst, dass Salzburgs
Beherbergungsbetriebe im Vorjahr um 1.559 Mitarbeiter mehr
beschäftigt haben als 2008. Wir haben in der Zeit fast jeden zweiten
neuen Arbeitsplatz in Salzburg geschaffen.“ Und der Bedarf steigt
weiter, weil die Branche ausbaut und die Fachkräfte weltweit gefragt
sind.

Köchen verdienen überdurchschnittlich

Entgegen Hirschbichlers Aussagen verdienen Köche gut: mit etwas
Erfahrung im Durchschnitt 2.150 Euro brutto, mit mehr Erfahrung, als
Küchenchef-Stv., 2.825 Euro: „Das liegt über dem Durchschnitt aller
Vollzeitbeschäftigten in Österreich und deutlich über dem von
Arbeiterinnen und Arbeitern. Wenn Frau Hirschbichler das als
bescheiden bezeichnet, sagt das mehr über sie aus als über die
Bezahlung.“ Küchenchefs in Teams mit mehr als 5 Mitarbeitern
verdienen in besseren Salzburger Hotels im Durchschnitt 4.271 Euro,
Hilfskräfte mit etwas Erfahrung kommen auf gute 1.729 Euro: „Wir
schaffen Arbeitsplätze und bezahlen Mitarbeiter. Hirschbichlers
Aufgabe wäre es, die Löhne durch die Senkung von Steuern und Abgaben
zu entlasten. Da passiert zu wenig.“

Ja zu Scharfetter-Vorschlag als Zwischenschritt zu
Rot-Weiß-Rot-Karte für Tourismus

Der Vorschlag von ÖVP-Landtagsabgeordnetem Hans Scharfetter, Köche in
die Mangelberufsliste aufzunehmen, sei richtig, so Schwaighofer:
„Denn auch wenn jetzt mehr Jugendliche die guten Karrierechancen in
der Hotellerie erkennen: Es dauert, bis sie ausgebildet sind. Bis
dahin müssen wir die Köche in die Mangelberufsliste aufnehmen und
dann möglichst rasch die Rot-Weiß-Rot-Karte auf den Tourismus
ausweiten.“ Arbeitgeber brauchen Planbarkeit für die
Mitarbeiter-Anstellung, nicht intransparente Listen-Logik und
willkürliche gesenkte Kontingente. Dass die Rot-Weiß-Rot-Karte dort
die größten Lücken aufweist, wo der Mitarbeiterbedarf am größten ist,
schadet den Tourismusregionen massiv.

ÖHV – Die Interessenvertretung der österreichischen Hotellerie

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung rund 1.400
Betriebe in ganz Österreich, mehr als 250 davon in Salzburg: ein
Rekord. Mit rund 160.000 Betten haben ihre Mitglieder rund zwei
Drittel der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs für ihre Gäste im
Angebot. Pro Jahr erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro,
alle Tourismus- und Freizeitbetriebe zusammen 15 % des
Bruttoinlandsprodukts.

Ein Portraitbild von ÖHV-Vizepräsident Albert Schwaighofer Reitterer
finden Sie hier: http://bit.ly/2fAxYIH

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial unter www.oehv.at/presse

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