- 09.11.2016, 19:55:43
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Handels-Kollektivvertrag: Gehaltsplus für Angestellte im Handel durchschnittlich 1,33%
Buchmüller/Brantner: „Abschluss stellt gute Basis für die Fortsetzung der Reformgespräche zum Entgeltschema dar“ - Neuer Handels-KV tritt mit 1. Jänner 2017 in Kraft
Utl.: Buchmüller/Brantner: „Abschluss stellt gute Basis für die
Fortsetzung der Reformgespräche zum Entgeltschema dar“ - Neuer
Handels-KV tritt mit 1. Jänner 2017 in Kraft =
Wien (OTS) - Die Sozialpartner im heimischen Handel, die Bundessparte
Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Gewerkschaft
der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), haben
sich heute in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen
Kollektivvertrag für rund 400.000 Angestellte und Lehrlinge geeinigt.
Die Gehälter steigen mit 1. Jänner 2017 wie folgt: Bis 1.524 Euro
plus 1,45%, bis 1.943 Euro plus 1,35% und darüber plus 1,3%.Das
bedeutet eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 1,33%. Am 31.
Dezember 2016 bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht.
Bei Lehrlingsentschädigungen gehört ab 2017 die Unterscheidung nach
Gehaltstafeln und Gehaltsgebieten der Vergangenheit an. Die künftigen
österreichweit einheitlichen
Lehrlingsentschädigungen betragen im ersten Lehrjahr 570 Euro, im
zweiten 720, im dritten 1.020 Euro und im vierten Lehrjahr 1.070
Euro. Das bedeutet ein Plus von bis zu 9%, im Schnitt beträgt die
Erhöhung 5,11%.
„Damit fördern wir Jugendausbildung und –beschäftigung und setzen ein
klares Signal - insbesondere in Richtung junge Menschen: Der Handel
ist ein attraktiver Ausbildner und Arbeitgeber“, so
Arbeitgeber-Chefverhandler Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte
Handel der WKÖ.
„Mit der gestaffelten Erhöhung beträgt das Mindestgehalt im Handel ab
Jänner 2017 1.546 Euro, damit sind wir unserem Ziel eines
Mindestgehalts von 1.700 Euro einen Schritt näher gekommen“, erklärt
Franz Georg Brantner, Vorsitzender des Wirtschaftsbereiches Handel
und Verhandlungsleiter der GPA-djp.
„Wir haben einen KV-Abschluss erreicht, der angesichts der
herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für beide Seiten
vertretbar ist und eine gute Basis für die Fortsetzung der
Reformgespräche zum Entgeltschema im Handel darstellt“, so Buchmüller
und Brantner unisono. ( PWK842/ JR/LK)
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