- 09.11.2016, 12:56:32
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FSG-Fetik: ÖVP drängt Frauen in Armut und in die Rolle der Bittstellerinnen
"Aus" für bundeseinheitliche BMS bedeutet Ungewissheit für viele Alleinerzieherinnen
Utl.: "Aus" für bundeseinheitliche BMS bedeutet Ungewissheit für
viele Alleinerzieherinnen =
Wien (OTS) - „Es ist bedauerlich, dass die angeblich
christlich-soziale Regierungspartei nicht erkennen will, dass die
Bedarfsorientierte Mindestsicherung für viele Menschen wirklich die
letzte Chance ist, um in Würde leben zu können“, kommentiert Ilse
Fetik, Frauenvorsitzende der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer
GewerkschafterInnen) im ÖGB die ablehnende Haltung der ÖVP, die zum
„Aus“ der bundeseinheitlichen Regelung führt. ++++
„Mit der ÖVP ist eine einheitliche Lösung offenbar nur zu haben, wenn
man in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit den Ärmsten den Boden unter den
Füßen wegzieht. Gleichzeitig fordern ÖVP Vertreter weitere
Steuergeschenke für Unternehmen“. Frauen werden besonders betroffen
sein, so Fetik weiter: „Es stellt sich die Frage, wie es weitergeht
für sogenannte AufstockerInnen? Da geht es vielfach um Frauen, die
trotz Berufstätigkeit so wenig verdienen, dass sie bisher Mittel aus
der Mindestsicherung zu ihren geringen Löhnen und Gehältern dazu
bekommen haben, wenn die Länder nun eigene Regeln entwickeln. Unter
diesen AufstockerInnen sind viele Alleinerzieherinnen – ihre
Situation ist völlig ungeklärt, die sich abzeichnende uneinheitliche
Weiterentwicklung verheißt nichts Gutes. Dank der ÖVP besteht die
Gefahr, dass viele Frauen noch mehr in die Armut und in die Rolle der
Bittstellerinnen gedrängt werden!“
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