• 08.11.2016, 15:40:06
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  • OTS0192

BZÖ-Kotschnig: Fragwürdiger Umgang mit ehemaliger Hypo-Zentrale

Finanzamt, Stelle des Finanzgerichts und Finanzpolizei ziehen in privaten Prunkbau anstatt in frühere, jetzt nahezu leerstehende, Hypo-Zentrale

Utl.: Finanzamt, Stelle des Finanzgerichts und Finanzpolizei ziehen
in privaten Prunkbau anstatt in frühere, jetzt nahezu
leerstehende, Hypo-Zentrale =

Klagenfurt (OTS) - Als „handfesten Skandal und ungeheuerlichen Frevel
am Steuerzahler“ wertet BZÖ-Landesgeschäftsführer Klaus Kotschnig den
Umstand, dass ungeachtet der Tatsache, dass der ehemalige Sitz der
Hypo sinnvoll genutzt werden könnte, ein neuer gigantischer Tempel
für das Finanzamt in unmittelbarer Nähe aus dem Boden gestampft wird.
„Einerseits versucht das Finanzministerium unter größter Mühe die
ehemalige, aber auf technisch erstklassigem Stand der Technik
befindliche Hypo-Immobilie zu verwerten, andererseits wird aber extra
ein Neubau von einem privaten Bauträger angemietet. Dem wird noch die
Krone aufgesetzt, weil ein Sprecher des Finanzministeriums zwar
versichert, dass dies die wirtschaftlich beste Variante für
Steuerzahler ist, aber keine Angaben zu Kosten und Miethöhe macht“.
Kotschnig lasse auch das Argument, die frühere Hypo-Zentrale sei
nicht unter den Bewerbern gewesen, nicht gelten. „Wenn im
Finanzministerium die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut,
läuft etwas schief. Die Verantwortlichen für die Verwertung der
Heta-Assets müssen im Sinne größtmöglicher Transparenz umgehend
Stellung nehmen, wieso man sich an der Ausschreibung zur
Unterbringung des Finanzwesens nicht beteiligt hat“, verlangt
Kotschnig.

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