FP-Seidl: Ärztemangel in Wien direkte Folge des ROTstifts zu Lasten der Patienten

Wehselys Motto „Weniger Ärzte für mehr Patienten“ bringt Gesundheitssystem zum kollabieren

Wien (OTS) - „Der bereits bestehende und sich künftig unweigerlich zuspitzende Ärztemangel in Wien ist hausgemacht und geht fast ausschließlich auf das Konto der völlig überforderten SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely“, kommentiert FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Wolfgang Seidl. Er sieht den Ursprung der Fehlentwicklung bereits an den Wiener Universitäten, an denen ein Viertel der Ausbildungsplätze an ausländische Studenten vergeben wird. „Das ist der wohl einzige Verdienst des ehemaligen Universitätsbeauftragten Alexander Van der Bellen, der es sich ja zum Ziel gesetzt hatte, Wien zum ´Mekka für ausländische Studierende´ zu machen“, resümiert Seidl.

Das Hauptproblem für den Ärztemangel sieht Seidl aber in den schlechten Bedingungen für Jungärzte, welche nicht nur ausländische Absolventen, sondern auch heimische Jungmediziner scharenweise ins Ausland flüchten lassen. Seidl zeigt Verständnis für die persönliche Entscheidung jedes jungen Arztes, sich nach einem jahrelangen Medizinstudium den vom KAV gebotenen Bedingungen nicht aussetzen zu wollen. „Genau an dieser Schraube muss man jetzt drehen, wollen wir nicht in naher Zukunft einen Kollaps des Wiener Gesundheitssystems riskieren“, analysiert Seidl. Er sieht die Rettung vor einem noch massiveren Ärztemangel in einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für die angehenden Mediziner. „Arzt in Wien zu sein muss wieder attraktiv gemacht werden! Anstatt die Mediziner auszuhungern und von einem Streik in den nächsten zu treiben wäre Wehsely gut beraten, statt in die Zuwanderung von Patienten, die niemals Beiträge bezahlen werden, lieber in die Erhöhung der Ärztedichte in Wien zu investieren“, rät Seidl.

Leider geht der Trend in Wien derzeit aber in genau die Gegenrichtung. Aufgrund des Ärztemangels sind monatelange Wartezeiten auf Operationen die Regel. Ambulanzen werden geschlossen, die Wochenendversorgung zurückgefahren, Patienten in völlig überfüllten auf Gangbetten liegen gelassen. „Sparen ist gut – doch Wehsely spart genau am falschen Ende“, so Seidl. Er stellt sich voll und ganz auf die Seite der Ärztegewerkschaft, die sinnvolle Vorschläge zur Verbesserung der Situation für die Mediziner gemacht hat.
„Wir dürfen nicht warten, bis die Wiener Gesundheitsversorgung endgültig zusammenbricht. Wenn Wehsely nicht in der Lage ist, jetzt zu handeln, dann soll wenigstens der Bürgermeister jetzt handeln – und seine überforderte Gesundheitsstadträtin noch heuer ablösen!“ so Seidl abschließend.

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