• 08.11.2016, 13:17:35
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  • OTS0152

GENUSS REGION ÖSTERREICH: Mitglieder sprechen sich zu 100% für Eigenständigkeit aus

Außerordentliche GV thematisiert Neuordnung der heimischen Kulinarik-Struktur und fordert Bekenntnis zur kleinstrukturierten bäuerlichen Landwirtschaft

Utl.: Außerordentliche GV thematisiert Neuordnung der heimischen
Kulinarik-Struktur und fordert Bekenntnis zur
kleinstrukturierten bäuerlichen Landwirtschaft =

Wals-Siezenheim (TP/OTS) - Im Rahmen der außerordentlichen
Generalversammlung der GENUSS REGION ÖSTERREICH in Wals-Siezenheim
wurde gestern über die Zukunft der erfolgreichsten
Kulinarik-Initiative des Landes diskutiert. Zahlreiche Obleute und
Mitglieder folgten dem Aufruf der GENUSS REGION ÖSTERREICH und haben
gemeinsam erarbeitet, welche Rahmenbedingungen es braucht, um die
GenussRegionen nach der Cluster-Entscheidung des
Landwirtschaftsministeriums trotzdem erfolgreich weiterzuführen.

Ein klares Bekenntnis zur eigenständigen Fortführung der GENUSS
REGION ÖSTERREICH in der bewährten Struktur wurde abgegeben. Von
vielen TeilnehmerInnen wurde eindrücklich dargelegt, dass die Marke
und Initiative GRÖ historisch gewachsen ist, von der Basis aufgebaut
und mit viel Fleiß und Arbeit von kleinstrukturierten Betrieben
ehrenamtlich mit Leben erfüllt wurde. Das will man sich nicht von der
Politik und dem starken Handel aus den Händen reißen lassen, so der
einhellige Tenor der VertreterInnen der Regionen.

Klargestellt wurde zudem, dass Verhandlungen über die strategische
Weiterentwicklung der GenussRegionen nicht über einzelne Vereine
geführt werden können, sondern ausschließlich mit dem vor Ort
nominierten und bestätigten Verhandlungsteam. Dieses besteht aus dem
gewählten Vorstand der GENUSS REGION ÖSTERREICH erweitert um Hans
Köstinger (Obmann der GenussRegion Lavanttaler Apfelwein VMCC),
Eduard Pamminger (Koordinator der GenussRegion Sauwald Erdäpfel) und
Dr. Gerhard Popp (Sprecher des Kuratoriums). Insbesondere wurde auch
festgelegt, dass die vorhandene Infrastruktur der GENUSS REGION
ÖSTERREICH von den neuen Fördernehmern genutzt werden müsse und keine
Konkurrenz zu laufenden Projekten über Fördermittel neu aufgebaut
werden soll, sondern eine abgestimmte Vorgangsweise gemeinsam gesucht
wird.

Beschlossen wurde weiters:

- Erhalt der schlanken, selbstbestimmten, durch das Ehrenamt
gestützten Struktur zur Erfüllung der Kernaufgaben
- Weiterführung der GRM GenussRegionen Marketing GmbH als bewährte
Servicestelle mit stark reduzierten Fixkosten und mit der
Unterstützung der bundesweiten ExpertInnen der letzten Jahre
- Angestrebt wird, dass mit den in den Clustern und im Netzwerk
Kulinarik für die GenussRegionen budgetierten Geldern die bisherigen
Verantwortlichen beauftragt werden

Vorstandsmitglied des Dachverbandes Josef Schirmer betont: „Nach der
für uns nicht nachvollziehbaren Clusterentscheidung bleibt die GENUSS
REGION ÖSTERREICH dennoch konstruktiv, in dem wir klare Perspektiven
für den Erhalt der kleinstrukturierten, bäuerlichen Betriebe
erarbeitet haben. Die GenussRegionen müssen eigenständig und
selbstbestimmt bleiben, denn eine funktionierende Struktur in den
einzelnen Regionen ist das Fundament aller Erfolge in der
Landwirtschaft unserer Betriebe. Wir wollen weiter die Kraft der
Regionen nutzen. Das geht nur, wenn Eigenverantwortung und
Kompetenzen in den Regionen gestärkt werden. Bislang gab es durch das
Netzwerk Kulinarik leider nur Ankündigungen und keinerlei Konzepte.
Wir haben konstruktive Vorschläge erarbeitet, die jedem, der es ernst
meint mit der Entwicklung Österreichs Regionen, ein Anliegen sein
müssten. Diese übermitteln wir an das Netzwerk Kulinarik und das
Landwirtschaftsministerium, in der Hoffnung auf einen raschen Start
von Verhandlungen.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | Z27

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