- 08.11.2016, 11:16:39
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Freiheitliche Wirtschaft/RfW: Fachkräfte weiterhin in der Warteschleife!
Der Facharbeiter- und Handwerkermangel österreichischer Unternehmen bleibt ungebrochen hoch! Nur effektives Gegensteuern hilft dem Wirtschaftsstandort Österreich.
Utl.: Der Facharbeiter- und Handwerkermangel österreichischer
Unternehmen bleibt ungebrochen hoch! Nur effektives
Gegensteuern hilft dem Wirtschaftsstandort Österreich. =
Wien (OTS) - „Vor knapp zehn Jahren zählte Österreich noch zu einem
der attraktivsten Standorte für Ausbildung und
Arbeitsplatzmöglichkeiten bei Fachkräften. Doch die österreichische
Bundesregierung verabsäumte das Bildungssystem nachhaltig zu
reformieren und an die modernen Anforderungen der Wirtschaft
anzupassen! Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie hat bereits
jeder dritte Arbeitgeber in Österreich Schwierigkeiten, freie Stellen
mit Fachkräften zu besetzen. Hauptgrund hierfür sind vor allem die
unzureichenden Fachkenntnisse der Bewerber. Viele Betriebe müssen
noch, sofern die Möglichkeit besteht, viel Zeit und Geld in die Hand
nehmen, um angehende Facharbeiter oder Handwerker auf die
Berufspraxis vorzubereiten“, erklärte WKÖ-Vizepräsident und
Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft/RfW Bgm. KommR Matthias
Krenn.
„Daher brauchen wir attraktivitätssteigernde Maßnahmen für
Facharbeiter und Handwerker, damit wir nicht endgültig den Anschluss
im internationalen Wettbewerb verlieren. Gut ausgebildete Fachkräfte
suchen einen starken Wirtschaftsstandort mit einer geringeren
Steuerbelastung als in Österreich. Mit einer effektiven
Einkommensteuer von 29,5 Prozent des Pro-Kopf-BIPs ist es nicht
verwunderlich, dass Fachkräfte lieber in anderen Ländern arbeiten!
Zusätzlich könnte mit der Einführung eines Blum-Bonus-Neu innerhalb
kürzester Zeit die betriebliche Ausbildung gestärkt und die
Entstehung praxisnaher Fachkräfte garantiert werden. In der
Vergangenheit konnten mit dem Blum-Bonus durch Einsatz von knapp
hundert Millionen Euro über 12.500 zusätzliche betriebliche
Lehrstellen generiert werden“, so Krenn abschließend.
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