SJ-Hanke: Bei wem würden Sie sparen? Nehmen von den Reichen statt Kürzen bei den Armen!

Sozialistische Jugend Wien kritisiert Kürzungspläne des Finanzministers und fordert ein Ende der Umverteilung von Unten nach Oben

Wien (OTS) - Mit ihrer Aktion „Bei wem würden Sie sparen?“ machte die Sozialistische Jugend Wien heute in Wien Meidling auf die ungleiche Vermögensverteilung in Österreich aufmerksam und stellte bildlich eine Mindestsicherungsbezieherin einem Millionär gegenüber. Die reichsten 50% der Bevölkerung in Österreich besitzen knapp 97% des Vermögens, und nur ein Bruchteil davon sind Frauen. "Trotz der massiven Ungleichverteilung von Vermögen will die ÖVP eine weitere Umverteilung von Unten nach Oben betreiben“, kritisiert Marina Hanke, Gemeinderätin und Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, die letzten Vorschläge des Finanzministers Schelling.

„Kurz und Sobotka spielen Stimmungsmacher. Schelling betreibt ganz ohne großer Schlagzeile Politik auf Kosten von ArbeiterInnen und Kleinunternehmen“, so Hanke weiter. Forderungen nach Hartz IV in Österreich gehören ebenso zum Repertoire des Finanzministers wie der Ruf nach harten Sparmaßnahmen - Stichwort Mindestsicherung.

„Schelling redet nur von Sparen, Sparen, Sparen. Gleichzeitig stellt er Milliardengeschenke für Unternehmen in den Raum!“ Neben der angedachten Körperschaftssteuersenkung von 25 auf 20%, welche ein 1,5 Milliarden Euro Loch ins Budget reißen würde, zeige auch die Reduktion der PrüferInnen von Großkonzernen klar, wessen Interessen Millionär Schelling vertrete: „Die Interessen der Reichen, der Banken und Konzerne“, so Hanke.

„Schellings Politik und Steuerwettlauf nach Unten führen in eine noch tiefere Abwärtsspirale!“, ist sich die Vorsitzende der SJ Wien sicher. „Wir brauchen staatliche Investitionen für Bildung und Arbeitsplätze, eine Bekämpfung von Steuerflucht und eine stärkere Besteuerung von Vermögen. Die SPÖ darf hier keine koalitionsbedingten Kompromisse eingehen und nicht zulassen, dass die ÖVP Einsparungen auf Kosten der ArbeiterInnen und Arbeitslosen durchsetzt“, so die Gemeinderätin Hanke. Sie fordert abschließend: “Im Gegenteil müssen wir als SozialdemokratInnen für eine Verbesserung der Lebensbedingungen genau dieser Personen einstehen und das können wir, wenn wir die Konzerne und Superreichen endlich zu Verantwortung ziehen.”

Fotos der Aktion zur Verwendung durch MedienvertreterInnen:
https://www.flickr.com/photos/gegenrechts/albums/72157676264646515

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