- 07.11.2016, 13:15:09
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VP-Benger: LK-Wahl - Wahl zwischen Sachpolitik und Populismus
Landwirtschaftskammerwahl: Wahl unter schwierigsten agrarischen Bedingungen, Auseinandersetzung von Sachpolitik contra Populismus.
Utl.: Landwirtschaftskammerwahl: Wahl unter schwierigsten
agrarischen Bedingungen, Auseinandersetzung von Sachpolitik
contra Populismus. =
Klagenfurt (OTS) - „Zuerst möchte ich unserem Bauernbundobmann Johann
Mößler trotz der Verluste gratulieren. Es war eine schwierige
Wahlauseinandersetzung, aber es ist dem Bauernbund gelungen, die
Nummer-1-Stellung zu halten“, fasst Kärntens VP-Chef heute, am Tag
nach der Landwirtschaftskammerwahl zusammen.
Benger sieht in der gesamtpolitischen Lage einen Grund für das
Ergebnis. „Jede Wahl, auch diese, unterliegt derzeit dem Überthema
Sachpolitik contra Populismus – es geht also um Hirn- oder
Bauchthemen“, so Benger.
Ein weiterer Grund sei laut Benger die „wohl dramatischste Situation
für die Bauernschaft seit langem“. Neue Märkte, Preisverfall,
Ernteausfälle durch Unwetter und damit Existenzbedrohungen. „Dass die
Bauernschaft darunter leidet, dass Zukunftsängste und Unzufriedenheit
entstehen, liegt auf der Hand“, erklärt Benger. Diese Umstände nähren
natürlich den Boden für Populisten. „Lösungen bringen sie jedoch
keine“, erinnert Benger.
Unter diesen Voraussetzungen habe der Bauernbund ein sehr
respektables Ergebnis eingefahren und Benger danke alle Frauen und
Männern des Bauernbundes, die sich in den Gemeinden aus Überzeugung
für nachhaltige Sachpolitik stark gemacht haben.
Sehr wohl werde man sich mit dem Ergebnis bis ins letzte Detail
auseinandersetzen müssen, da es sehr große geographische Unterschiede
bei den Gemeindeergebnissen gibt. „Jeder Verlust verlangt eine genaue
Auseinandersetzung und Analyse. Ich bin aber überzeugt, dass eine
seriöse, nachhaltige Politik vielleicht schwieriger zu vermitteln
ist, aber der richtige Weg im Sinne der Betroffenen“, sagt Benger.
Auch die Reform des Kammerwahlrechtes sei laut Benger längst fällig
gewesen. „Schon bisher konnten sich Familienmitglieder ins
Wählerverzeichnis hinein reklamieren, es wurde aber von Gemeinde zu
Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. Es war also Zeit, hier einen
demokratiepolitischen Gleichstand für alle zu schaffen“, weist Benger
hin. (Schluss)
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