VP-Benger: LK-Wahl - Wahl zwischen Sachpolitik und Populismus

Landwirtschaftskammerwahl: Wahl unter schwierigsten agrarischen Bedingungen, Auseinandersetzung von Sachpolitik contra Populismus.

Klagenfurt (OTS) - „Zuerst möchte ich unserem Bauernbundobmann Johann Mößler trotz der Verluste gratulieren. Es war eine schwierige Wahlauseinandersetzung, aber es ist dem Bauernbund gelungen, die Nummer-1-Stellung zu halten“, fasst Kärntens VP-Chef heute, am Tag nach der Landwirtschaftskammerwahl zusammen.

Benger sieht in der gesamtpolitischen Lage einen Grund für das Ergebnis. „Jede Wahl, auch diese, unterliegt derzeit dem Überthema Sachpolitik contra Populismus – es geht also um Hirn- oder Bauchthemen“, so Benger.
Ein weiterer Grund sei laut Benger die „wohl dramatischste Situation für die Bauernschaft seit langem“. Neue Märkte, Preisverfall, Ernteausfälle durch Unwetter und damit Existenzbedrohungen. „Dass die Bauernschaft darunter leidet, dass Zukunftsängste und Unzufriedenheit entstehen, liegt auf der Hand“, erklärt Benger. Diese Umstände nähren natürlich den Boden für Populisten. „Lösungen bringen sie jedoch keine“, erinnert Benger.

Unter diesen Voraussetzungen habe der Bauernbund ein sehr respektables Ergebnis eingefahren und Benger danke alle Frauen und Männern des Bauernbundes, die sich in den Gemeinden aus Überzeugung für nachhaltige Sachpolitik stark gemacht haben.

Sehr wohl werde man sich mit dem Ergebnis bis ins letzte Detail auseinandersetzen müssen, da es sehr große geographische Unterschiede bei den Gemeindeergebnissen gibt. „Jeder Verlust verlangt eine genaue Auseinandersetzung und Analyse. Ich bin aber überzeugt, dass eine seriöse, nachhaltige Politik vielleicht schwieriger zu vermitteln ist, aber der richtige Weg im Sinne der Betroffenen“, sagt Benger.

Auch die Reform des Kammerwahlrechtes sei laut Benger längst fällig gewesen. „Schon bisher konnten sich Familienmitglieder ins Wählerverzeichnis hinein reklamieren, es wurde aber von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. Es war also Zeit, hier einen demokratiepolitischen Gleichstand für alle zu schaffen“, weist Benger hin. (Schluss)

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