• 07.11.2016, 11:52:32
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  • OTS0103

AGES: Nebenwirkungen melden, damit Arzneimittel sicherer werden

AGES Medizinmarktaufsicht startet Social Media-Kampagne von 7. - 11. November 2016, um Bereitschaft zur Meldung von Nebenwirkungen zu erhöhen.

Utl.: AGES Medizinmarktaufsicht startet Social Media-Kampagne von 7.
- 11. November 2016, um Bereitschaft zur Meldung von
Nebenwirkungen zu erhöhen. =

Wien (OTS) - Arzneimittel können neben positiven Wirkungen auch
potentielle Nebenwirkungen haben. Während für die meisten
PatientInnen diese Arzneimittel sicher und wirksam sind, können in
Einzelfällen auch Nebenwirkungen auftreten. Es ist daher besonders
wichtig, dass Nebenwirkungen von Arzneimitteln gemeldet und bewertet
werden. Dadurch können mögliche neue Risiken in Folge rasch
kommuniziert und von Ärzten und Patienten besser verstanden werden.

Neue Rolle von PatientInnen: Von reaktiv zu proaktiv

Die AGES Medizinmarktaufsicht bzw. das mit dem gesetzlichen Vollzug
betraute Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen sind daher
darauf angewiesen, dass Nebenwirkungen verlässlich von Patienten oder
deren Angehörigen, Ärzten und Apothekern gemeldet werden. Dadurch
kann auch nach der Zulassung eines Arzneimittels das jeweilige
Nutzen-Risikoverhältnis kontinuierlich und umfassend weiter bewertet
und somit sichergestellt werden, dass alle verfügbaren Arzneimittel
auch sicher sind.

Social Media - Kampagne europaweit

In ganz Europa werden derzeit leider noch viel zu selten
Nebenwirkungen an die Behörden gemeldet. Ziel der Kampagne ist es,
sowohl Bewusstsein zu schaffen, als auch die Zahl der Meldungen in
Zukunft deutlich zu erhöhen.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht eine Animation, die die
Geschichte eines Patienten erzählt, der eine Nebenwirkung bemerkt. In
Folge wird gezeigt, wie er, aber auch sein Arzt oder Apotheker, diese
Nebenwirkung bei der Behörde melden kann und wie dadurch die
Arzneimittelsicherheit auch für andere PatientInnen erhöht wird.

Die Kampagne ist Teil des Joint Action-Projekts der Europäischen
Kommission “Strengthening Collaboration for Operating
Pharmacovigilance in Europe” (SCOPE). Die Bedeutung von nationalen
Meldesystemen für Arzneimittelnebenwirkungen wird damit in den
Blickpunkt gerückt.

Wo kann man melden?

Nebenwirkungen können in Österreich von PatientInnen sowie deren
Angehörigen, Ärzten und Apothekern direkt an die Arzneimittelbehörde
gemeldet werden: Meldung von Nebenwirkungen
(http://www.basg.gv.at/pharmakovigilanz/phv-meldung-online-vigiweb/).
Ein Nebenwirkungs-Meldesystem wie jenes der österreichischen AGES
Medizinmarktaufsicht bzw. der Arzneimittelbehörde Bundesamt für
Sicherheit im Gesundheitswesen ermöglicht es, über entsprechende
Meldungen bisher unerkannte Nebenwirkungen von Arzneimitteln
möglichst frühzeitig und rasch zu erkennen.

AGES SOCIAL KANÄLE - Nebenmeldungen melden
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