AGES: Nebenwirkungen melden, damit Arzneimittel sicherer werden

AGES Medizinmarktaufsicht startet Social Media-Kampagne von 7. - 11. November 2016, um Bereitschaft zur Meldung von Nebenwirkungen zu erhöhen.

Wien (OTS) - Arzneimittel können neben positiven Wirkungen auch potentielle Nebenwirkungen haben. Während für die meisten PatientInnen diese Arzneimittel sicher und wirksam sind, können in Einzelfällen auch Nebenwirkungen auftreten. Es ist daher besonders wichtig, dass Nebenwirkungen von Arzneimitteln gemeldet und bewertet werden. Dadurch können mögliche neue Risiken in Folge rasch kommuniziert und von Ärzten und Patienten besser verstanden werden.

Neue Rolle von PatientInnen: Von reaktiv zu proaktiv

Die AGES Medizinmarktaufsicht bzw. das mit dem gesetzlichen Vollzug betraute Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen sind daher darauf angewiesen, dass Nebenwirkungen verlässlich von Patienten oder deren Angehörigen, Ärzten und Apothekern gemeldet werden. Dadurch kann auch nach der Zulassung eines Arzneimittels das jeweilige Nutzen-Risikoverhältnis kontinuierlich und umfassend weiter bewertet und somit sichergestellt werden, dass alle verfügbaren Arzneimittel auch sicher sind.

Social Media - Kampagne europaweit

In ganz Europa werden derzeit leider noch viel zu selten Nebenwirkungen an die Behörden gemeldet. Ziel der Kampagne ist es, sowohl Bewusstsein zu schaffen, als auch die Zahl der Meldungen in Zukunft deutlich zu erhöhen.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht eine Animation, die die Geschichte eines Patienten erzählt, der eine Nebenwirkung bemerkt. In Folge wird gezeigt, wie er, aber auch sein Arzt oder Apotheker, diese Nebenwirkung bei der Behörde melden kann und wie dadurch die Arzneimittelsicherheit auch für andere PatientInnen erhöht wird.

Die Kampagne ist Teil des Joint Action-Projekts der Europäischen Kommission “Strengthening Collaboration for Operating Pharmacovigilance in Europe” (SCOPE). Die Bedeutung von nationalen Meldesystemen für Arzneimittelnebenwirkungen wird damit in den Blickpunkt gerückt.

Wo kann man melden?

Nebenwirkungen können in Österreich von PatientInnen sowie deren Angehörigen, Ärzten und Apothekern direkt an die Arzneimittelbehörde gemeldet werden: Meldung von Nebenwirkungen
(http://www.basg.gv.at/pharmakovigilanz/phv-meldung-online-vigiweb/).
Ein Nebenwirkungs-Meldesystem wie jenes der österreichischen AGES Medizinmarktaufsicht bzw. der Arzneimittelbehörde Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen ermöglicht es, über entsprechende Meldungen bisher unerkannte Nebenwirkungen von Arzneimitteln möglichst frühzeitig und rasch zu erkennen.

AGES SOCIAL KANÄLE - Nebenmeldungen melden
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