Start der Georgien-Schwerpunktwoche des Ö1-Projekts „Nebenan“ am 12. November 2016

Wien (OTS) - Unter dem Titel „Nebenan“ erkundet Ö1 in einer mehrjährigen Schwerpunktreihe jeweils eine Woche lang Länder in Europas Nachbarschaft. Die Woche vom 12. bis zum 18. November 2016 ist Georgien gewidmet, dem südkaukasischen Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien.

„Good Old Uncle Joe“ (DLR Kultur 2003) - David Zane Mairowitz‘ Feature in den „Hörbildern“ am Samstag, den 12. November (9.05 Uhr, Ö1) ist ein persönliches Road Movie durch die „blühende“ Landschaft des Stalin-Mythos. Unter dem Titel „Originell und original“ begibt sich „Apropos Musik“ ab 15.05 Uhr mit Werken von Sakaria Paliaschwili, Sulchan Nassidse, Josef Bardanaschwili u. a. auf eine Entdeckungsreise in eine „klassische“ Musikwelt, die sich aus dem Geist und der Tradition der Folklore heraus entwickelt hat. Ab 17.05 Uhr bringt „Diagonal“ ein Stadtporträt der Millionenstadt Tiflis, die ihrer Lage an sieben Handelsstraßen nicht nur Gutes verdankt. „Die Ö1 Jazznacht“ wirft ab 23.03 Uhr einen Blick auf die äußerst lebendige Jazzszene in Georgien, zu hören ist Musik von Dato Odzelashvili, Giorgi Mikadze u.a.

Am Sonntag, den 13. November bringt die „Erfüllte Zeit“ (7.05 Uhr, Ö1) einen Beitrag über „Mzcheta – Das religiöse Herz Georgiens“ und im Ö1-Reisemagazin „Ambiente“ (10.05 Uhr) werden die Höhlenstadt Wardsia, die östliche Weinregion Kachetien und die Hauptstadt Tiflis besucht. In „Intermezzo“ (ca. 11.50 Uhr) ist die aus Georgien stammende und in Österreich lebende Solotänzerin des Wiener Staatsballetts Ketevan Papava zu Gast und „Apropos Musik“ (15.05 Uhr) stellt große Opernsänger/innen aus Georgien wie Nino Matschaidse, Paata Burtschuladse oder Tamar Iveri vor. Unter dem Titel „Klingender Granatapfel“ bringen die „Spielräume“ ab 17.30 Uhr Weltmusik aus Georgien. Von 19.30 bis 24.00 Uhr gibt es dann den „Ö1 Kunstsonntag“:
Maria Reininger erforscht mit georgischen Gesängen und dem in Wien lebenden Georgier Giorgi Okropiridse das Phänomen der Georgischen Tafel. Nadja Kayali heftet sich auf die Spuren der georgischen Vorgeschichte der legendären Wiener Zacherlfabrik. Das Ö1 Kunstradio präsentiert zwei neue Radioarbeiten der georgischen Künstler Koka Nikoladze und Reso Kikanadse, die international agierende Kunstgalerie von Irena Popiashvili wird besucht und die Autorin Ana Kordsaia-Samadaschwili erzählt über ihren aktuellen Roman „Wer hat die Tschaika getötet?“.

Zwei „Radiokolleg“-Reihen stehen von Montag, den 14. bis Donnerstag, den 17. November im Zeichen des „Nebenan“-Schwerpunktes:
Jeweils um 9.05 Uhr geht es um „Georgien – strategisches Land im Kaukasus“ (Wh.: 22.08 Uhr) und um 9.45 Uhr um den „Mythos georgische Musik“. Die „Radiogeschichten“ (11.40 Uhr) präsentieren „Der Literaturexpress“ von Lascha Bugadse (14.11.), „Zirkus im Gebirge“ und andere Hirtengeschichten von Giorgi Zozanidse (15.11.), „Die Dämmerung“ von Guram Gegeschidse (16.11.), „Das fürstliche Leben des Kwatschi K.“ von Michail Dschawachischwili (17.11.) und „Aufzeichnungen aus Georgien“ von Clemens Eich (18.11.). Das „Kulturjournal“ (14.-18.11., 17.09 Uhr) bringt Reportagen und Interviews aus Georgien und in „Betrifft: Geschichte“ (14.-18.11., 17.55 Uhr) spricht der Politikwissenschafter Johannes Wetzinger über den langen Weg zur georgischen Unabhängigkeit.

„Apropos Musik“ widmet sich am Montag, den 14. November ab 15.05 Uhr der „Polyphonia Georgica“ und „On stage“ sendet ab 19.30 Uhr den Mitschnitt eines Konzertes von „The Shin und der Antchis-Chati-Chor“ bei Glatt & Verkehrt 2007. Die „Tonspuren“ porträtieren ab 21.00 Uhr unter dem Titel „Das achte Leben“ die georgische Schriftstellerin Nino Haratischwili („Da capo“: 17.11., 16.00 Uhr). Ein dreiteiliger „Zeit-Ton“ (23.08 Uhr) widmet sich am Montag, den14. (weitere Teile:
15. und 17.11.) Georgiens neuer Musik.

Am Dienstag, den 15. November schickt das Trio Mandili in den „Spielräumen“ (17.30 Uhr) Liebesgrüße aus Tiflis und die „Dimensionen“ (19.05 Uhr) befassen sich mit der Biodiversität zwischen Wüsten und Gletschern im „Hotspot Südkaukasus“.

„Georgien: Kirche und Politik“ ist Thema in „Praxis – Religion und Gesellschaft“ am Mittwoch, den 16. November um 16.00 Uhr in Ö1 und „Aus dem Konzertsaal“ (19.30 Uhr) steht im Zeichen des georgischen Komponisten Gija Kantscheli.

Kammermusik aus Georgien von Sulchan Zinzadse steht am Donnerstag, den 17. November auf dem Programm von „Apropos Musik“ (15.05 Uhr), die „Spielräume“ widmen sich ab 17.30 Uhr Jazz aus Georgien von Katie Melua, David Malazonia, Beka Gotschiaschwili u. a. und ab 19.30 Uhr geht es um ein „Opernland am Rande der Wahrnehmung“: „Stimmen Hören“ präsentiert Musiktheatralisches aus Georgien, im Mittelpunkt steht Musik von Sakaria Paliaschwili.

Am Freitag, den 18. November berichtet „Moment – Kulinarium“ (14.40 Uhr) über Anbaugebiete georgischer Weine, Rebsorten, die traditionelle Produktion in vergrabenen Tonkrügen und aktuelle Entwicklungen. Österreichische Initiativen für die georgische Landwirtschaft sind Thema im „Europa-Journal“ (18.20 Uhr) und ab 23.08 Uhr heißt es „Zwischen Schwarzmeereswellen und schneebedeckten Gipfeln“: Die „Spielräume – Nachtausgabe“ unternimmt Erkundungen im klingenden Georgien mit Weltmusik, Jazz und Zeitgenössischem.

Der Georgien-Schwerpunkt wird vom Wiener Städtischen Versicherungsverein unterstützt, eine detaillierte Übersicht bietet der Programmfolder, der über das Ö1-Service, Tel. (01) 50170-371, E-Mail: oe1.service@orf.at kostenlos zu beziehen ist. Das Programm ist auch im Internet unter http://oe1.orf.at/nebenan abrufbar.

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