• 27.10.2016, 15:34:04
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VP-Benger: Kreuz in der Klasse keine Frage der Autonomie

Schulautonomie hin oder her: Das Kreuz in Klassenzimmern ist nicht verhandelbar!

Utl.: Schulautonomie hin oder her: Das Kreuz in Klassenzimmern ist
nicht verhandelbar! =

Klagenfurt (OTS) - "Dass die Schulen in Zukunft mehr Autonomie
erhalten, um die Ausbildung unserer Kinder zu verbessern, ist
unbestritten. Aber das Kreuz in den Klassenzimmern ist keine Frage
dieser Autonomie, das Kreuz als Ausdruck des christlichen Glaubens,
als Ausdruck einer Lebenseinstellung, ist nicht verhandelbar“, stellt
heute Kärntens VP-Chef Christian Benger klar. Grund ist die Forderung
von Bildungsministerin Hammerschmid, dass auch die Entscheidung, ob
ein Kreuz in der Klasse hängt, dem jeweiligen Schulstandort
überlassen bleibt.
„Die christlichen Werte hochzuhalten, sie zu leben und erlebbar zu
machen, gehört zur Ausbildung. Deshalb wurde das Kreuz in Schulen als
Symbol für unseren Glauben auch im Religionsunterrichtsgesetz
festgeschrieben“, weist Benger hin.

Dass künftig die einzelnen Schulstandorte autonom darüber entschieden
sollen, ob Kreuze ins Klassenzimmer gehören oder nicht, widerspreche
damit den geltenden Gesetzen.

Die Kärntner Volkspartei habe sich schon einmal im Landtag, im Jahr
2010, klar für den Verbleib der Kreuze in den Klassenzimmern
ausgesprochen und diese Forderung mittels beschlossenen Antrag
erhärtet. "Das Kreuz ist nicht nur christliches Symbol, es ist auch
ein Fundament der europäischen Kultur und gehört als solches in die
Klassenzimmer", verstärkt VP-Cubobmann Hueter die Position der
Kärntner Volkspartei.

Das Religionsunterrichtsgesetz besagt, dass in allen öffentlichen
Einrichtungen und denen mit Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten
Schulen vom Erhalter Kreuze anzubringen sind, wenn die Mehrzahl der
SchülerInnen einem christlichen Glaubensbekenntnis angehören.

"Das ist in Kärnten definitiv der Fall. Hier geht es aber nicht nur
darum, dem Gesetz genüge zu tun. Hier geht es auch darum, den Mut zur
eigenen Religion zu zeigen, seine Herkunft zu kennen und für die
Werte in der Gesellschaft einzugestehen", so Hueter.
(Schluss)

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