• 27.10.2016, 12:37:24
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15 Jahre Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt

Schneeberger, Bohuslav: Jährliche Wertschöpfung liegt bei 172 Millionen Euro

Utl.: Schneeberger, Bohuslav: Jährliche Wertschöpfung liegt bei 172
Millionen Euro =

St. Pölten (OTS/NLK) - Seit mehr als 15 Jahren sind Forschungs- und
Bildungseinrichtungen im Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) am
Technopol Wiener Neustadt verlässliche Partner für die Wirtschaft.
Eine Bilanz und einen Ausblick zu diesem Forschungszentrum gaben am
heutigen Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wiener Neustadt
Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav,
ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzender Mag. Klaus Schneeberger und
ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

„Niederösterreich ist es gelungen in den letzten 15 Jahren eine
Forschungs- und Wissenschaftsachse über Wieselburg, Krems, Tulln,
Maria Gugging bis nach Wiener Neustadt aufzubauen. In jedem
Technopolstandort arbeiten Forschung, Wirtschaft und Ausbildung ganz
nahe zusammen und jeder Technopolstandort hat ein ganz klares
Profil“, hielt die Landesrätin fest. „An den niederösterreichischen
Technopolstandorten finden 3.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Die
niederösterreichischen Technopolstandorte erwirtschaften eine
jährliche Wertschöpfung von 685 Millionen Euro, der Technopolstandort
Wiener Neustadt 172 Millionen Euro“, informierte Bohuslav über eine
aktuelle Studie.

Schneeberger sagte: „Dieser Standort, wo wir heute sind, war vor
vierzig Jahren ein Symbol für das zerstörte Wiener Neustadt nach dem
Zweiten Weltkrieg. Heute ist dieses Areal das Symbol der Zukunft, der
Hoffnung, der Wissenschaft, der Forschung und bald auch der
Gesundheit.“ Mit Investitionen in der Höhe von rund 53 Millionen Euro
sei das heutige Technologie- und Forschungszentrum als
Spezialimmobilie in Niederösterreich etabliert worden, führte er
weiter aus. Am heutigen Tag werde eine umgebaute Halle der Firma
Fotec übergeben, um ihr Equipment in die Halle einbringen zu können,
damit ab Jänner 2017 in diesen Räumlichkeiten die Forschungstätigkeit
im Bereich Weltraumantriebe und 3 D Druck aufgenommen werden könne,
kündigte Schneeberger an. Am Technopol Wiener Neustadt gebe es
derzeit drei Kompetenzzentren für die Bereiche Tribologie,
Medizintechnik und Oberflächentechnologien, die aktuell 194 Personen
beschäftigen.

Basis für die positive Entwicklung der letzten Jahre sei eine klare
Strategie des Landes Niederösterreich im Bereich Forschung,
Wirtschaft und Regionalentwicklung, so Miernicki. Gerade bei
Hightech-Themen mit hohen Anforderungen an Qualität und
Zuverlässigkeit der Partner sei es wichtig, seitens des Landes ideale
Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen. In der aktuellen
Förderperiode würden rund 168 Personen eine Bachelor, Masterarbeit
bzw. Dissertation am Technopol Wiener Neustadt verfassen, meinte
Miernicki.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon
02742/9005-12322, e-mail [email protected], bzw. Wirtschaftsagentur
ecoplus, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, e-mail
[email protected], www.ecoplus.at.

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