- 26.10.2016, 11:00:02
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Tanja Wehsely (SPÖ) zum morgigen Equal Pay Day: „Bessere Jobchancen für mehr Einkommensgerechtigkeit“
Wien (OTS/SPW-K) - „Die Jobchancen von Frauen zu verbessern, leistet
einen wesentlichen Beitrag zum Schließen der Einkommensschere“, hält
die stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende SP-Gemeinderätin Tanja
Wehsely anlässlich des bevorstehenden Wiener Equal Pay Days fest.
„Daher stärken wir in Wien den Frauen mit einem umfassenden
Unterstützungsangebot rund um berufliche Aus- und Weiterbildung
bewusst den Rücken“, so Wehsely weiter, und: „Das macht sich auch
bezahlt.“
Die Wienerinnen verdienen im Vergleich zu Frauen in anderen
Bundesländern am meisten, sind am besten ausgebildet und auch die
Erwerbsquote liegt hier mit 80,4 % weit über dem österreichischen
Durchschnitt (74,4 %).
„Dennoch geben wir im Kampf für mehr Verteilungsgerechtigkeit keinen
Millimeter nach. Die Gleichstellung von Frauen und Männern am
Arbeitsmarkt zu unterstützen und die Vereinbarkeit von Beruf und
Familie zu fördern, wird auch in Zukunft ein zentraler Schwerpunkt
des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds sein“, betont Wehsely.
Die SP-Gemeinderätin weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass
alle waff-Maßnahmen genderspezifisch ausgerichtet sind. 60 % aller
Wienerinnen und Wiener, die von den waff-Maßnahmen für bessere
Jobchancen profitieren, sind Frauen. Mit seinen speziellen
Frauen-Programmen bietet der waff außerdem gezielte Unterstützung für
WiedereinsteigerInnen und fördert Frauen beim Weiterkommen im Beruf.
waff-Frauenförderprogramme unterstützen beim Wiedereinstieg
nach der Karenz und fördern die beruflichen Entwicklungschancen von
Frauen=
So stehen im Mittelpunkt des waff-Programms FRECH (Frauen ergreifen
Chancen), welches sich an beschäftigte Frauen richtet, die Beratung
und finanzielle Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung.
Beschäftigte Wienerinnen, die nicht mehr als 1.800 Euro netto im
Monat verdienen und sich beruflich verändern wollen oder müssen,
können unabhängig von ihrem Ausbildungsniveau bei ihrer beruflichen
Weiterbildung mit finanzieller Unterstützung vom waff rechnen. „Denn
auch gut ausgebildete Frauen kommen am Arbeitsmarkt immer mehr unter
Druck“, weiß die stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende.
„Wesentlicher Bestandteil des Programms ist professionelles Coaching,
um den Frauen Mut zu machen, beruflich neue Wege zu gehen, und ihnen
damit die Chancen auf einen besseren Job zu eröffnen“, erklärt Tanja
Wehsely.
Im Rahmen seines WiedereinsteigerInnen-Programms berät der waff bei
der Planung des Aus- und Wiedereinstiegs, unterstützt die
Weiterbildung in der Karenz und hilft in der Einstiegsphase. Das
Programm richtet sich bewusst auch an Männer, die eine Väterkarenz in
Anspruch nehmen.
„Speziell Mädchen und junge Frauen für ein selbstbestimmtes
und unabhängiges Leben empowern“=
„Tatsache ist, dass Frauen deutlich häufiger als Männer keinen über
die Pflichtschule hinausgehenden Ausbildungsabschluss haben. Deswegen
ist es uns im Rahmen des Qualifikationsplans Wien auch ganz wichtig,
speziell Mädchen und junge Frauen zu empowern, ihre berufliche
Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.“
Wehsely verweist dabei unter anderem auf das Projekt spacelab_girls,
eine Maßnahme der Wiener Ausbildungsgarantie. Spacelab_girls richtet
sich an Mädchen bzw. junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren, die sich
weder in der Schule noch in Ausbildung befinden und nicht wissen, wie
es beruflich weitergehen soll. Spacelab_girls gehört zur
spacelab-Produktionschule Wien und wird je zur Hälfte vom waff und
dem Sozialministerium-Service finanziert.
„Bei Mädchen gezielt Interesse für Ausbildung in nicht
traditionellen Berufen wecken“=
Laut Wehsely nimmt die Gleichstellung von Frauen und Männern in der
Wiener Ausbildungsgarantie insgesamt einen zentralen Stellenwert ein.
Wehsely dazu: „Gerade auch bei der überbetrieblichen Lehrausbildung
stellen wir sicher, dass Mädchen die Chance haben, auch nicht
traditionelle Ausbildungsbereiche kennenzulernen.“
„Um die Einkommensschere zu schließen, braucht es erstens eine
gerechte Entlohnung in allen Berufen - besonders in jenen, wo viele
Frauen arbeiten. Zweitens gilt es schon in der Ausbildung, Mädchen
gezielt für technische Berufe zu interessieren, denn Mädchen und
Frauen können alles. Drittens gehen immer noch zu wenige Männer in
Karenz. Für uns heißt das, Frauen umfassend für ein unabhängiges
selbstbestimmtes Leben zu stärken und sie bei ihrer Ausbildung und
beim Weiterkommen im Beruf gezielt unterstützen“, schließt Wehsely.
Weitere Infos zu den waff-Frauenförderprogrammen: Tel. 217 48 – 555,
www.waff.at
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