Tanja Wehsely (SPÖ) zum morgigen Equal Pay Day: „Bessere Jobchancen für mehr Einkommensgerechtigkeit“

Wien (OTS/SPW-K) - „Die Jobchancen von Frauen zu verbessern, leistet einen wesentlichen Beitrag zum Schließen der Einkommensschere“, hält die stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely anlässlich des bevorstehenden Wiener Equal Pay Days fest.

„Daher stärken wir in Wien den Frauen mit einem umfassenden Unterstützungsangebot rund um berufliche Aus- und Weiterbildung bewusst den Rücken“, so Wehsely weiter, und: „Das macht sich auch bezahlt.“
Die Wienerinnen verdienen im Vergleich zu Frauen in anderen Bundesländern am meisten, sind am besten ausgebildet und auch die Erwerbsquote liegt hier mit 80,4 % weit über dem österreichischen Durchschnitt (74,4 %).

„Dennoch geben wir im Kampf für mehr Verteilungsgerechtigkeit keinen Millimeter nach. Die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt zu unterstützen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, wird auch in Zukunft ein zentraler Schwerpunkt des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds sein“, betont Wehsely. Die SP-Gemeinderätin weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle waff-Maßnahmen genderspezifisch ausgerichtet sind. 60 % aller Wienerinnen und Wiener, die von den waff-Maßnahmen für bessere Jobchancen profitieren, sind Frauen. Mit seinen speziellen Frauen-Programmen bietet der waff außerdem gezielte Unterstützung für WiedereinsteigerInnen und fördert Frauen beim Weiterkommen im Beruf.

waff-Frauenförderprogramme unterstützen beim Wiedereinstieg nach der Karenz und fördern die beruflichen Entwicklungschancen von Frauen=

So stehen im Mittelpunkt des waff-Programms FRECH (Frauen ergreifen Chancen), welches sich an beschäftigte Frauen richtet, die Beratung und finanzielle Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung. Beschäftigte Wienerinnen, die nicht mehr als 1.800 Euro netto im Monat verdienen und sich beruflich verändern wollen oder müssen, können unabhängig von ihrem Ausbildungsniveau bei ihrer beruflichen Weiterbildung mit finanzieller Unterstützung vom waff rechnen. „Denn auch gut ausgebildete Frauen kommen am Arbeitsmarkt immer mehr unter Druck“, weiß die stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende. „Wesentlicher Bestandteil des Programms ist professionelles Coaching, um den Frauen Mut zu machen, beruflich neue Wege zu gehen, und ihnen damit die Chancen auf einen besseren Job zu eröffnen“, erklärt Tanja Wehsely.
Im Rahmen seines WiedereinsteigerInnen-Programms berät der waff bei der Planung des Aus- und Wiedereinstiegs, unterstützt die Weiterbildung in der Karenz und hilft in der Einstiegsphase. Das Programm richtet sich bewusst auch an Männer, die eine Väterkarenz in Anspruch nehmen.

„Speziell Mädchen und junge Frauen für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben empowern“=

„Tatsache ist, dass Frauen deutlich häufiger als Männer keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Ausbildungsabschluss haben. Deswegen ist es uns im Rahmen des Qualifikationsplans Wien auch ganz wichtig, speziell Mädchen und junge Frauen zu empowern, ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.“

Wehsely verweist dabei unter anderem auf das Projekt spacelab_girls, eine Maßnahme der Wiener Ausbildungsgarantie. Spacelab_girls richtet sich an Mädchen bzw. junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren, die sich weder in der Schule noch in Ausbildung befinden und nicht wissen, wie es beruflich weitergehen soll. Spacelab_girls gehört zur spacelab-Produktionschule Wien und wird je zur Hälfte vom waff und dem Sozialministerium-Service finanziert.

„Bei Mädchen gezielt Interesse für Ausbildung in nicht traditionellen Berufen wecken“=

Laut Wehsely nimmt die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wiener Ausbildungsgarantie insgesamt einen zentralen Stellenwert ein. Wehsely dazu: „Gerade auch bei der überbetrieblichen Lehrausbildung stellen wir sicher, dass Mädchen die Chance haben, auch nicht traditionelle Ausbildungsbereiche kennenzulernen.“

„Um die Einkommensschere zu schließen, braucht es erstens eine gerechte Entlohnung in allen Berufen - besonders in jenen, wo viele Frauen arbeiten. Zweitens gilt es schon in der Ausbildung, Mädchen gezielt für technische Berufe zu interessieren, denn Mädchen und Frauen können alles. Drittens gehen immer noch zu wenige Männer in Karenz. Für uns heißt das, Frauen umfassend für ein unabhängiges selbstbestimmtes Leben zu stärken und sie bei ihrer Ausbildung und beim Weiterkommen im Beruf gezielt unterstützen“, schließt Wehsely.

Weitere Infos zu den waff-Frauenförderprogrammen: Tel. 217 48 – 555, www.waff.at

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