Al-Rawi (SPÖ) - "Zero Emission Cities" als Chance für Wien

Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn wir von der Stadt Wien sprechen, dann sprechen wir von einer Smart City, die eine langfristige ganzheitliche Strategie verfolgt, um die beste Lebensqualität für alle Wienerinnen und Wiener zu garantieren", betont SP-Gemeinderat Omar Al-Rawi bei der heutigen "Zero Emission Cities" Fachkonferenz im Wiener Rathaus. "Es geht darum, Ressourcen durch umfassende Innovationen zu schonen sowie das Erreichen der Klimaschutzziele. Auch die städtebauliche Identität muss dabei gewahrt werden."

Partizipation und neue Zugänge seien ferner ebenso vorgesehen wie das Einbeziehen von überregionalen Interessen. "Smart City bedeutet vor allem auch smartes Wohnen für alle Menschen in der Stadt. Und das wiederum bedeutet, dass wir die Wohnversorgung der Wiener Bevölkerung nicht allein dem privaten Markt überlassen. Die Stadt Wien selbst verfügt über 220.000 Gemeindewohnungen und weitere 200.000 geförderte Wohnungen, in denen heute 62 Prozent der Bevölkerung leben. Wien stellt sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit einer smarten Strategie, die zukunftsfähiges Wohnen in den Mittelpunkt stellt. Ihre Elemente umfassen nicht nur eine hohe und bedarfsgerechte geförderte Neubauleistung und Flächenreserven von aktuell 2,8 Mio. Quadratmetern, sondern auch zusätzliche Instrumente wie das Immobilien- und Normenmanagement, die Widmungskategorie ,geförderter Wohnbau‘, städtebauliche Verträge sowie umfassendes Service für die Wiener Bevölkerung", so Al-Rawi.

"Der Erfolg der Wiener Stadtpolitik beweist, dass gelungene Stadtgestaltung als zutiefst öffentliche Aufgabe zu sehen ist. "Smart, also 'g'scheit' ist nicht nur Wiens Tradition und Gegenwart, auch die Zukunft soll smart sein", so der SP-Gemeinderat. Darum ist im Neubaubereich der Niedrigenergiestandard für alle geförderten Wohnhäuser verbindlich. Omar Al Rawi: "Ebenso sind Solarenergie, Systeme der Abwasser- und Abluftrückgewinnung, Wärmepumpen oder auch Dachgärten immer öfter in geförderten Wohnbauprojekten zu finden. Die verwendeten Baumaterialien werden in größtmöglichem Ausmaß umweltschonend erzeugt." Auch für die Bewohner dieser neuen Wohnungen hat das spürbare positive Auswirkungen: Ihre Energierechnung ist niedriger und das Wohngesundheitsniveau steigt.

Umweltschutz auch bei Sanierungen groß geschrieben =

Nicht nur beim Neubau, auch bei der Sanierung sind Umwelt- und Klimaschutz wesentliche Elemente. So konnte der jährliche CO2-Ausstoß in Wien durch geförderte Sanierungen um 361.000 Tonnen reduziert werden.

"Allein durch thermisch-energetische Sanierungsmaßnahmen (Thewosan) in Wiener Gemeindebauten, wie Fensterinstandsetzung, Fenstertausch, Fassadendämmung, Dämmung der obersten Geschoßdecke, des Dachs und der Kellerdecken, konnte in den vergangenen 5 Jahren eine beträchtliche Energieeinsparung von 83,5 Gigawattstunden pro Jahr erreicht werden. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von über 30.000 Wohnungen und damit in etwa dem Stromverbrauch aller Haushalte im Bezirk Margareten", führt Al-Rawi aus.

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