- 24.10.2016, 11:22:42
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Gösserbräu: Wanik vertraut den Töchtern
Welser Tourismus-Visionär setzt Ziele in nächster Generation um

Utl.: Welser Tourismus-Visionär setzt Ziele in nächster Generation
um =
Wels (TP/OTS) - „Wir älteren haben eigentlich auch schon sehr
kooperativ zusammen gearbeitet. Das ist in einer Stadt wie Wels
sicher nicht die Regel. Aber unsere Nachfolgegeneration macht das
jetzt noch ein Stück innovativer!“ Hans-Jörg Wanik vom Hotel
Gösserbräu weiß wovon er spricht. Schließlich gilt er in der
oberösterreichischen Messe- und Kongressstadt schon seit jeher als
ausgesprochen aktiver Kooperationspartner – ohne Wenn und Aber, ohne
Neid und Missgunst. Mit seinen Töch-tern Anna, Juristin, und Eva,
einer Betriebswirtin, ist ihm inzwischen auch die perfekte familiäre
Nachfolge in dem netten historischen Drei-Sterne-Haus gelungen.
„Ich bin nur mehr der Coach“, sagt Jörg Wanik. „Meine Töchter tragen
die Verantwortung!“ Dem Gösser-Wirt kann man das getrost so abnehmen.
Denn auch wenn es rechtlich noch nicht vollzogen ist, sollte die
Übernahme in nächster Zeit kein Problem darstellen. Loslassen ist
offensichtlich nicht sein Problem: „Die Eva schupft das Hotel und den
Weihnachtsmarkt und die Anna kümmert sich um die Finanzen und das
Personal. Ich bin halt noch im Wirtshaus aktiv…“. Übertriebene
Eitelkeit kann man dem Gösser-Wirt nicht wirklich vorwerfen.
Was man Jörg Wanik jedoch getrost nachsagen kann, ist, dass er ein
touristischer Vordenker ist. Ein Visionär durchaus, der zwar
kompromisslos aber jederzeit sympathisch Ziele verfolgt. Wie auch
damals zum Thema „Weihnachten“. Bis nach Bergen in Norwegen ist er
vor über zehn Jahren mit seiner Frau Margit gereist um das richtige
für seinen Biergarten zu finden. Seither krönt das nordi-sche Dorf im
„Gösser-Biergarten-Advent“ die Welser Weihnachtswelt praktisch. Mit
vielen traditio-nellen Handwerksständen und netten Verkaufsbuden –
alles nach dem Vorbild von Bergen gebaut! Alles in allem wurden laut
Jörg Wanik inzwischen fast 500.000 Euro darin investiert. Obwohl das
Gebäuder der Gösser-Brauerei gehört, hat die Familie in den letzten
Jahrzehnten auch am und im Gebäude kräftig umgebaut und renoviert.
Ohne allerdings den historischen Charakter in irgendei-ner Weise
anzugreifen.
Eva, die Betriebswirtin und in vierter Generation im Haus, das
urkundlich erstmals im Jahre 1631 erwähnt wurde, arbeitet intensiv an
der Auslastungssteigerung des Dreistern-Hauses, dessen Zimmer
allerdings sicher Viersterne-Qualität haben. Die Dienstleistung des
Familienbetriebes je-denfalls auch! „Unser Hauptgeschäft ist
natürlich die Gastronomie. Aber mit unseren 21 Zimmern und einer
derzeitigen Auslastung von etwa 70 % über das Jahr, liegen wir nicht
schlecht im Ver-gleich mit anderen Häusern.“ Und auch dafür gibt es
Pläne: „Wir hoffen, dass wir die geplanten drei neuen Appartements in
Kürze in Angriff nehmen können. Dann haben wir auch unser
Betten-Angebot entsprechend qualitativ erweitert!“
Einig sind sich Vater und Tochter, wenn es um die Zusammenarbeit mit
dem Tourismusverband und der Business Touristik Wels geht: „Als eher
kleiner Familienbetrieb könnten wir im Konzert der gro-ßen Hotels
ganz sicher so nicht mitspielen. Durch den gemeinsamen Auftritt und
seit zwei Jahren auch mit dem gemeinsamen Anstrengungen für
‚Green-Meetings‘, ist uns allen ein großer Wurf gelungen und wir
werden nicht nur als Messestadt, sondern auch als Kongress- und
Event-Location wahrgenommen und vielfach gebucht. Das ist auch für
unser Dreisterne-Haus ein großer Vorteil!“
Allerdings: Wie in den anderen Familienbetrieben in Wels ist, gilt es
auch im Gösserbräu an den Angeboten für die Wochenenden zu arbeiten.
Und da kommt die Initiative des Tourismusverban-des im
Rennrad-Segment gerade recht. „Allerdings“, ist Jörg und Eva Wanik
eines ganz wichtig, „wie bei der Welser Weihnachtswelt muss das
rasch, hoch professionell und vor allem in seiner Konse-quenz mit
einer hohen Service-Qualität in der ganzen Stadt entwickelt und beim
Kunden spürbar sein.“ Dass die energischen Waniks daran entsprechend
mitarbeiten, braucht erst gar nicht bezwei-felt werden...
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