Raus aus der Ohnmacht! Linksradikale Vernetzungsplattform kündigt Aktionen an

Plattform Radikale Linke stellt Kampagne gegen die Autoritäre Formierung vor

Wien (OTS) - Die “Plattform Radikale Linke” ist eine überregionale Vernetzungs- und Organisationsplattform von linksradikalen Gruppen, welche sich im Frühjahr 2016 gegründet hat. „Wir sind mit dem Ziel angetreten, eine linksradikale Perspektive jenseits des permanent krisenhaften Kapitalismus aufzuzeigen. Wir wollen gemeinsam und entschlossen gegen reaktionäre Ideologien - Rassismus, Nationalismus, Antifeminismus, Antisemitismus und Homophobie - welche tief in der Gesellschaft verankert sind, auf die Straße gehen“ erklärt Irina Rosanowa, Pressesprecherin der Plattform Radikale Linke, die Entstehung der Plattform.

Die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus wird immer deutlicher sichtbar. Einfache Antwort vieler ist der Wunsch nach einem „starken Mann”, der Stabilität bringen soll. „Lieber weniger Freiheit als Chaos”, so die vorherrschende Meinung. Dieser Wunsch wird von mehreren Seiten bedient, autoritäre Kräfte sind in der Offensive. Um diesem Elend etwas entgegenzustellen lautet die neue Kampagne der Plattform Radikale Linke „Raus aus der Ohnmacht! Gegen die Autoritäre Zuspitzung - Für die befreite Gesellschaft!“ Im Rahmen dieser Kampagne werden Aktionen und Veranstaltungen gegen Kapitalismus, den Staat und seine autoritäre Formierung organsiert. „Wenn wir aus dem Hamsterrad der Ohnmacht, der Abwehrkämpfe, der Vereinzelung und Marginalisierung ausbrechen wollen, brauchen wir eine breit aufgestellte, starke und handlungsfähige radikale Linke!“, führt Rosanowa aus.

Als erste große Mobilisierung innerhalb der Kampagne rufen wir alle Antifaschist*innen dazu auf, sich den Protesten gegen das „Europäische Forum Linz“ anzuschließen. Am 29. Oktober soll in den repräsentativen Linzer Redoutensälen ein rechtsextremer Kongress stattfinden. Als Plattform Radikale Linke rufen wir gemeinsam mit dem Bündnis NoEFLinz zum Protest auf und mobilisieren unter dem Slogan “Völkische Schulterschlüsse brechen” gegen diese Zusammenkunft rechtsextremer Organisationen! Hintergrundinformationen dazu unter noeflinz.noblogs.org.

Aktionen der Plattform Radikale Linke in der Vergangenheit waren unter anderem die erfolgreichen Proteste gegen den Naziaufmarsch der „Identitären“ am 11. Juni, sowie die aus Protest gegen die rassistische Asylnotverordnung blockierte Wiener Ringstraße. "Auf diesen Erfolgen wollen wir aufbauen, weitere Aktionen werden folgen. Für eine starke, handlungsfähige Radikale Linke. Wir sehen uns auf der Straße!“, zeigt sich Rosanowa kämpferisch.

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Pressesprecherin
Irina Rosanowa
Handy: 0681 104 157 61
E-Mail: radikale-linke@riseup.net

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