• 21.10.2016, 13:03:54
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  • OTS0156

Wiener Stadtwerke: Aufsichtsrat beschließt umfassende Umstrukturierung auf Management-Ebene

Effizienzsteigerung als Antwort auf die Herausforderungen an Österreichs größten kommunalen Infrastrukturdienstleister

Utl.: Effizienzsteigerung als Antwort auf die Herausforderungen an
Österreichs größten kommunalen Infrastrukturdienstleister =

Wien (OTS) - Der Aufsichtsrat der Wiener Stadtwerke Holding AG hat am
Freitag weitere Strukturierungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Als
größter kommunaler Infrastrukturdienstleister mit 16.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet der Konzern einen
wesentlichen Beitrag zum Funktionieren der Stadt Wien. Die Wiener
Stadtwerke Holding AG steht zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt Wien
und agiert als strategische und organisatorische Dachgesellschaft des
Konzerns.

Die letzten Jahre haben auch für Infrastrukturdienstleister
dramatische Veränderungen herbeigeführt. Das Spannungsverhältnis
zwischen Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit,
Aufrechterhaltung der Qualität, zuverlässiger Arbeitgeber und
nachhaltigem Handeln wird immer größer. Daher sind
Effizienzsteigerungen und Strukturänderungen unerlässlich. Angesichts
verschärfter Rahmenbedingungen und einer angespannten Wirtschaftslage
werden künftig mehr Flexibilität und innovative Prozesse ermöglicht.

Neben den laufenden Effizienzsteigerungen im gesamten Unternehmen
sind auch Maßnahmen auf der Management-Ebene nötig. Dazu zählt die
detaillierte Analyse der historisch gewachsenen Strukturen der vielen
Unternehmen im Konzern. Bei Wien Energie, den Wiener Netzen und den
Wiener Linien werden die bereits gestarteten Effizienzprogramme
weitergeführt. Bei den restlichen folgt die Untersuchung der
Zweckmäßigkeit und Sinnhaftigkeit der einzelnen Geschäftsfelder. Ziel
ist das tabulose Abstellen von Doppelgleisigkeiten, die Reduktion von
Komplexitäten, die Schaffung flacher Hierarchien, schnelle
Entscheidungswege und optimierte Organisationsstrukturen. Damit
einher geht die Straffung von Führungsstrukturen.

Auf Vorstandsebene wird es Veränderungen in zwei Etappen geben, die
zu einer Halbierung des bisherigen Vorstands führen. Das
Vorstands-Mandat von Robert Grüneis läuft mit Februar 2017 aus. Der
ausgewiesene Energieexperte verlässt auf eigenen Wunsch den Vorstand
und widmet sich künftig dem Bereich Innovationen und Forschung im
Rahmen des Konzerns. Das Vorstandsmandat von Gabriele Domschitz läuft
mit ihrem Pensionsantritt Ende 2018 ohne Nachfolge aus. Vorstand
Peter Weinelt übernimmt zusätzlich zu seinem Ressort auch die
Energieagenden. Die Agenden von Generaldirektor Martin Krajcsir
bleiben unverändert.

Der Vorstand wird sich künftig noch stärker auf seine Kernaufgaben
konzentrieren (Strategische Ausrichtung, Finanzen, Personal,
Lehrlingsmanagement, Forschung, Innovation). Operative Aufgaben
leiten die GeschäftsführerInnen der nachgereihten Unternehmen. Als
Umsetzungszeitraum der genannten Maßnahmen ist Ende 2018 in Aussicht
genommen.

Mit diesen Strukturierungsmaßnahmen und den bereits eingeleiteten
Effizienzsteigerungen kann der erfolgreiche Kurs des städtischen
Unternehmens fortgesetzt und für die Zukunft der wachsenden
Millionenstadt Wien erfolgreich positioniert werden.

Über die Wiener Stadtwerke Holding AG

Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste
Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien. Als Wirtschaftsmotor ist
Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister mit fast
drei Milliarden Euro Umsatz und 16.100 MitarbeiterInnen eine
treibende Kraft für den Wirtschaftsstandort Wien. Zum Konzern gehören
Wien Energie, Wiener Netze, Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, Wipark
sowie Bestattung und Friedhöfe Wien.

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