• 20.10.2016, 08:56:00
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  • OTS0015

Diakonie: im Nordirak droht humanitärer Notstand

Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe können sofort starten

Utl.: Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe können sofort
starten =

Wien/Sulaimaniyya (OTS) - Nach dem Start der militärischen Offensive
zur Rückeroberung der nordirakischen Stadt Mossul befürchtet die
Diakonie Katastrophenhilfe eine humanitäre Notlage. „Die Diakonie und
ihre lokalen Partnerorganisation bereiten sich seit Monaten darauf
vor, Humanitäre Hilfe für die Menschen zu leisten, die jetzt aus
Mossul fliehen müssen“, berichtet Dagmar Lassmann, Leiterin der
Diakonie Katastrophenhilfe. „Die Nothilfe für die Flüchtenden
Familien kann an zwei Standorten sofort starten“.

Schutz der Flüchtlinge

„Große Sorge bereitet unseren Partnern vor Ort aber der Schutz der
Flüchtlinge“, betont Diakonie Direktor Chalupka. „Denn ob die
Kriegsparteien in Mossul alle Anstrengungen unternehmen, die
Zivilbevölkerung zu verschonen, zu versorgen oder einen
Versorgungszugang zu ihnen zu ermöglichen, muss bezweifelt werden“,
so Chalupka.

„Deshalb sind die Diakonie und ihre Partner bereit für den
Noteinsatz, um der drohenden humanitären Notlage in Mossul entgegen
zu treten, und so gut wie möglich zu helfen“, so Chalupka.

Helfen Sie helfen

„Der erste Schritt im Noteinsatz ist es, die Menschen aus Mossul mit
Essenspaketen und warmen Decken zu versorgen. Außerdem bekommen die
Flüchtlinge von unserem lokalen Partner Küchenzubehör, um selbst
Mahlzeiten zubereiten zu können“, berichtet Dagmar Lassmann, Leiterin
der Diakonie Katastrophenhilfe. „Um die Hilfe weiter ausbauen zu
können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen“, Lassmann.

Facts

Die Stadt Mossul ist seit Juni 2014 vom sogenannten Islamischen Staat
besetzt. Seit Tagen sehen wir eine massive militärische Offensive zur
Rückeroberung. Aus diesem Grund werden in der Region bis zu 1,5
Millionen Binnenvertriebene erwartet.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit vielen Jahren in der Region
aktiv und betreibt mit ihrer Partnerorganisation beispielsweise
Gemeindezentren in Sulaimaniyya. Dort werden sowohl intern
Vertriebene als auch Flüchtlinge aus Syrien betreut und unterstützt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden auf:
Spendenkennwort: Nothilfe Syrien/Irak
Erste Bank
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
BIC: GIBAATWWXXX

Online spenden: www.diakonie-katastrophenhilfe.at/spenden

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