• 19.10.2016, 11:28:19
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  • OTS0089

Zurich-Studie: Geringe Nachfrage weiterhin größte Sorge der österreichischen KMU

Wien (OTS) - Die drei größten Risiken für heimische Klein- und
Mittelbetriebe sind wie im Vorjahr mangelnde Konsumentennachfrage,
gefolgt von Wettbewerbsdruck und der Sorge um die Sicherheit von
Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden. Interessant sind auch die
Unterschiede zu Deutschland, wie eine aktuelle Studie der Zurich
Insurance Group zeigt.

In einer weltweiten Befragung erhob die Zurich Insurance Group, wie
Klein- und Mittelbetriebe die Chancen und Risiken für ihr eigenes
Unternehmen einschätzen. Im Rahmen der globalen Erhebung,
durchgeführt vom Marktforschungsunternehmen GfK, wurden im Sommer
2016 auch österreichische Unternehmen um ihre Einschätzung gebeten.

Sorgen der österreichischen Unternehmen ausgeprägter als in
Deutschland

Die Rangreihung der drei wichtigsten Risiken in Österreich hat sich
gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Im Allgemeinen lässt sich
allerdings feststellen, dass der Ausblick der KMU in Österreich
sorgenvoller ist als jener in Deutschland. Demzufolge beunruhigt 38
Prozent der hiesigen Unternehmen die mangelnde Kundennachfrage,
während im deutschen Nachbarland dies nur von 26 Prozent als
Bedrohung wahrgenommen wird. Starker Wettbewerbsdruck und daraus
resultierende sinkende Margen werden von 36 Prozent angeführt
(Deutschland: 30 Prozent). Ein österreichisches Spezifikum ist die
Sorge um die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitenden und
Kundinnen bzw. Kunden, die von jedem vierten Unternehmen (26 Prozent)
in Österreich als Risiko gesehen wird (Deutschland: 22 Prozent). Im
gesamteuropäischen Vergleich ist Österreich bei diesem Wert gar
Spitzenreiter.

„Die seit Jahren angespannte wirtschaftliche Lage spiegelt sich
deutlich im Stimmungsbild der österreichischen KMU wider. Angesichts
der verhaltenen Prognosen für die nähere und mittlere Zukunft sind
Unternehmen gut beraten, sich bewusst mit ihrer eigenen
Risikosituation auseinander zu setzen und sich gegen existenzielle
Risiken bestmöglich abzusichern“, erklärt Kurt Möller,
Vorstandsmitglied und verantwortlich für den Bereich Schaden/Unfall
bei Zurich in Österreich. „Empfehlenswert ist es, jedenfalls für den
Fall einer Betriebsunterbrechung vorzusorgen. Auch eine gewerbliche
Rechtsschutzversicherung ist zur Abwehr von rechtlichen Ansprüchen
sehr sinnvoll.“

KMU setzen auf die Erschließung neuer Kundensegmente und
Kostenoptimierungen

Auf die Frage, welche die aktuell größten Chancen für ihr Unternehmen
sind, gaben in Österreich 32 Prozent die Erschließung neuer
Kundensegmente an; in Deutschland lag der Wert bei 40 Prozent. 29
Prozent und damit deutlich mehr als letztes Jahr (25 Prozent) sehen
Chancen in der Verbesserung der Kostenstruktur. Auch hier liegt der
Wert in Deutschland höher, nämlich bei 31 Prozent. 27 Prozent der
österreichischen Unternehmen stimmt auch die Aussicht auf neue
Vertriebswege, beispielsweise über das Internet, optimistisch. Anders
in Deutschland: Hier sehen nur 15 Prozent Chancen darin, neue
Vertriebsmöglichkeiten zu erschließen.

Weiterführende Informationen:

• Studienergebnisse: Weltweite Studie zu den größten Risiken für KMU
• Studienergebnisse: Weltweite Studie zu den größten Chancen für KMU

Bildmaterial:
http://www.zurich.at/ueber-uns/presse/presseaussendungen/19102016

Zurich Insurance Group (Zurich) ist eine führende
Mehrspartenversicherung, die Dienstleistungen für Kunden in globalen
und lokalen Märkten erbringt. Mit rund 55.000 Mitarbeitenden bietet
Zurich eine umfassende Palette von Schaden- und
Lebensversicherungsprodukten und -dienstleistungen. Zu ihren Kunden
gehören Einzelpersonen, kleine, mittlere und große Unternehmen,
einschließlich multinationaler Konzerne, in mehr als 170 Ländern. Die
Gruppe hat ihren Hauptsitz in Zürich, Schweiz, wo sie 1872 gegründet
wurde. Die Holdinggesellschaft, die Zurich Insurance Group AG (ZURN),
ist an der SIX Swiss Exchange kotiert und verfügt über ein Level I
American Depositary Receipt Programm (ZURVY), das außerbörslich an
der OTCQX gehandelt wird. Weitere Informationen über Zurich sind
verfügbar unter www.zurich.com.

Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft in Österreich gehört zur
weltweit tätigen Zurich Insurance Group und beschäftigt mehr als
1.200 Mitarbeitenden. Die verrechneten direkten
Bruttoprämieneinnahmen 2015 in der Schaden-Unfall-Versicherung
betrugen 473,1 Mio. Euro, in der Lebensversicherung betrugen die
verrechneten direkten Bruttoprämieneinnahmen 183,2 Mio. Euro. Zurich
bietet innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen,
Vorsorge und Risikoanalyse aus einer Hand. Individuelle
Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster
Stelle. Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft tritt in
Österreich unter den Markennamen Zurich und Zurich Connect auf.

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