• 18.10.2016, 13:01:20
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  • OTS0152

Industrie: Österreich sagt Ja zu CETA

IV-GS Neumayer: Abkommen große Chance für Beschäftigung – Mitterlehner hat Kurs gehalten und klare Haltung bewiesen

Utl.: IV-GS Neumayer: Abkommen große Chance für Beschäftigung –
Mitterlehner hat Kurs gehalten und klare Haltung bewiesen =

Wien (OTS) - „Das Freihandelsabkommen CETA zwischen der Europäischen
Union und Kanada ist ein Gewinn für alle Seiten und eine Chance für
Export und dringend benötigte Beschäftigung in Österreich. Zahlreiche
Studien haben das auch immer wieder bestätigt. Umso erfreulicher ist
es, dass Österreich heute in Person von Vizekanzler und
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner seine Zustimmung zu CETA
zum Ausdruck gebracht hat“, stellte Mag. Christoph Neumayer,
Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), heute, Dienstag,
angesichts des EU-Handelsministerrates fest. Insbesondere der
Vizekanzler habe in den vorangegangenen Debatten den Kurs gehalten,
eine klare Haltung zu CETA bewiesen und dadurch zu einer
Versachlichung beigetragen. „Die populistischen und zutiefst
emotional geführten Debatten der vergangenen Wochen und Monate waren
kontraproduktiv und haben ein Klima der Angst und Unsicherheit
erzeugt“, betonte Neumayer, denn „mit einem ‚Nein‘ hätte sich
Österreich sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch im
Hinblick auf unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit ins Abseits
manövriert. Unserem Ruf als verlässlicher europäischer Partner hätten
wir damit einen Bärendienst erwiesen“.

Ablehnende Haltung der Präsidentschaftskandidaten
verwunderlich

Umso verwunderlicher sei es daher, „dass sich beide Kandidaten für
die Wahl des Bundespräsidenten mit ihrer angekündigten Ablehnung von
CETA klar gegen eine Mehrheitsentscheidung innerhalb der Europäischen
Union stellen“, so Neumayer, der abschließend festhielt: „Mit einer
solchen Haltung handelt man nicht nur gegen die Interessen
Österreichs im Hinblick auf Wirtschaft und Arbeitsplätze. Auch der
internationalen Reputation unseres Landes ist damit nicht gedient.
Ganz abgesehen davon, dass Europa letztlich nur im Sinne der
Bürgerinnen und Bürger funktionieren kann, wenn Mehrheitsbeschlüsse
allgemein respektiert werden.“

Weitere Informationen: www.iv-net.at/medien

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