• 17.10.2016, 16:08:01
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  • OTS0174

Affäre Barthold, Westenthaler und Novomatic: Barthold will fast 7 Millionen Euro abkassieren

Sie reiten wieder, die Freunde des Hauses Novomatic!

Utl.: Sie reiten wieder, die Freunde des Hauses Novomatic! =

Wien (OTS) - Es war ja in den letzten Monaten schon fast ZU STILL
geworden um den Erzfeind des verschworenen Häufleins von Medien,
illegalen Glücksspielbetreibern, bösartigen Mitbewerbern und wahrhaft
edlen Korruptionsjägern.
Seit dem auch international mit großer Aufmerksamkeit verfolgten
Einstieg der NOVOMATIC-Gruppe in die CASAG-Lotterien-Gruppe waren die
Gegner der weltweit erfolgreichen Glücksspielindustrie ziemlich ruhig
geworden.

Plötzlich stand ein noch größerer Glücksspiel-Riese, ein noch
einflussreicherer österreichischer, noch dazu PRIVATER,
Glücksspiel-Gigant direkt vor der Haustüre der permanent auf Flamme
stehenden Wiener Giftküche, welche, stets bereit, jeden niedermacht,
der nur über das Mittelmaß hinausreicht.

Wenn es sich dann um den Milliardenkonzern NOVOMATIC, seinen höchst
PRIVATEN Eigentümer und Milliardär, Prof. Johann Graf, oder sein
hochrangiges Management handelt, war bisher schon so ziemlich jede
Information - sei diese aus Spielerkreisen, oder aus Kreisen der
Betreiber illegalen Glücksspieles - immer noch eine etwas GRÖSSERE
Story wert. Manche dieser Storys ist zwar etwas seicht recherchiert,
der Zweck, Aufmerksamkeit und Emotion gegen „DEN Glücksspielkonzern“
zu wecken, wird allemal leicht erreicht.

Nun ist die Situation wieder eine andere: der bemerkenswerte
Entscheid des österreichischen Kartellgerichtes bzw. das
unverständliche Einschreiten der Wettbewerbsbehörde (obwohl es bei
einem Glücksspielmonopol KEINEN Wettbewerb gibt, hat – vorläufig und
zumindest dem Anschein nach – die Karten um den Einstieg der
Novomatic-Gruppe in der Casag/Lotterien-Gruppe verändert.

Flugs tauchen die „üblichen Übernehmer“ auf, welche schon immer in
Bereitschaft lagen, die imageträchtigen Anteile an der
Casag/Lotterien-Gruppe zumindest teilweise zu entern.

Und flugs sind auch die üblichen, verdächtigen „PR-Berater“ am Werk…
und schon geht’s ab mit der gut vorbereiteten, neuen Welle von
„Enthüllungen“ über die ach-so-böse Novomatic-Gruppe und ihrem
erfolgreichen (ehemaligen) Management.

News legt ein Schäuflein nach

Die de facto-KAMPAGNE des Wochenmagazins „NEWS“ liest sich locker als
Bestätigung der virulent schwebenden „Vorwürfe“ gegen die Novomatic
oder ihren ehemaligen Vorstandsvorsitzenden, Dr. Franz Wohlfahrt.
Immerhin erinnert man sich noch des bereits seit bald 7(!!) Jahren
laufenden Verfahrens wegen angeblicher Beeinflussung eines neuen
Glücksspielgesetzes. Einstellung? Anklage? - Keine Antwort, nur
Fragezeichen.

Da trifft es sich doch wirklich gut, ein Schäuflein dazuzulegen,
quasi zur „Auffrischung“ des verrosteten Verfahrens. Den News-Artikel
lesen Sie hier:
http://www.news.at/a/novomatic-causa-kronzeuge-7642095

SUBSTANZ der neuen Vorwürfe? Aber bitte, es gibt doch nun einen rasch
berühmt gewordenen „Kronzeugen“, zumindest einen
„Schadenersatz“-Kläger, der zusätzlich zu seiner Klage beim
Zivilgericht in Wr. Neustadt bei der Wiener Korruptions-STA beantragt
hat, „Kronzeuge“ zu werden. Endlich wird er wirklich bekannt, der
Herr KR Peter Barthold, ehemaliger Tormann und Fußballtrainer.

Bisher wurde in den Medien über angebliche Zahlungen der Novomatic an
den ehemaligen Abgeordneten zum Nationalrat, Peter Westenthaler, in
Höhe von monatlich 4500 Euro über mehrere Jahre berichtet. Dieser
mündlichen Behauptung des Peter Barthold gegenüber steht ein Vertrag
der Novomatic mit einer der Firmen des Peter Barthold, schwarz auf
weiß.

Großartig werden in den Medien die offensichtlich vom
"Hoffentlich-KRON-Zeugen" Peter Barthold bereitgestellten
Überweisungsbelege als aufregende "Enthüllung" abgedruckt. Der
angebliche "Empfänger" von monatlich 4500 Euro sagt, so steht es in
den Medien, klipp und klar: NEIN, ich habe KEIN Geld bekommen.

Ja, da sind dann noch die angeblichen ZUSATZ-Beweise des Herrn
Barthold: diese drei genannten "Videoaufnahmen" über den angeblichen
Vorfall. "Eines davon hat sogar die NOVOMATIC SELBST gemacht", wird
behauptet.

Alleine diese Behauptung, Novomatic hätte von seinem
"Geschäfts-FREUND" Barthold plus Westenthaler ein geheimes Video
gedreht, lässt jeden aufrechten Kaufmann erschauern. Soweit also die
"Fakten", welche bisher in den Medien großflächig verbreitet wurden.
Diese angeblichen "Fakten" führen dann zu einer großflächigen
Kampagne gegen die NOVOMATIC und auch ihren ehemaligen
Vorstands-Vorsitzenden.

Unter erfahrenen Medien-Machern gibt es ein bekanntes Sprichwort:
"Recherchiere NICHT zu viel und zu lange, sonst zerstörst Du Deine
Story!"

In kargen Zeiten hat man Verständnis für die Notwendigkeit guter,
hinreißender Storys.

Wenig Verständnis für derartige Angriffe kommt auf, wenn die ganze
Geschichte um den Herrn Kommerzialrat Peter Barthold und seine Helfer
TIEFER RECHERCHIERT wird.

Die Familien Barthold und Westenthaler waren seit vielen JAHREN enge
Freunde, man genoss auch Urlaube gemeinsam.

Barthold und Westenthaler trafen sich unzählige Male... auch dort, wo
sich Barthold BESONDERS gerne aufhielt: im Wett-Kaffee "Ascot" im
dritten Bezirk.
Dieses Kaffeehaus gehört zur Novomatic-Gruppe, insbesondere werden
auf Terminals und TV-Schirmen WETTEN angeboten, es gab auch
Geldspielgeräte, solange diese in Wien bis Ende 2014 erlaubt waren.
Dieses Ascot muss - selbstverständlich - auch durch Kameras gesichert
werden, immerhin sind die zahlreichen Gäste, welche auch Bargeld bei
sich haben, zu schützen. Barthold SELBST war ein GROSSER Wetter und
SPIELER, er spielte sehr, sehr gerne und häufig, auch im ASCOT.
Großartig führte er darüber Buch, zeigt gerne seine "Erfolge und
Gewinne" her - manche Spieler meinten er sammle auch die Belege
anderer Spieler ein und "beweise" damit seine eigenen "Gewinne".

Behauptete Vorgehensweise kaufmännisch undenkbar

Barthold und sein Anwalt Dr. Boran vertreten in der Klage die
Meinung, es stünden Herrn Barthold jährlich etwa 700.000 Euro,
beginnend ab Jänner 2015 auf insgesamt zehn aufeinanderfolgende Jahre
zu. Barthold möchte also von NOVOMATIC ohne jede nachweisliche,
schriftliche Vertragsgrundlage 7 Millionen Euro abkassieren. Nebulos
hingeschriebene Begründung: Sowohl Dr. Franz Wohlfahrt als
Vorstandsvorsitzender als auch Prof. Johann Graf hätten Barthold im
Rahmen von Gesprächen auf Messen etc. zugesagt, dass Bartholds
Einnahmen auch nach einem Verbot des kleinen Glücksspiels in Wien ab
2015 in gleicher Höhe, wie sie Barthold bisher erzielte, fließen
würden. Eine wahrhaft hahnebüchene Darstellung des Herrn Barthold.

Jeder Unternehmer oder Manager weiß, dass derartige Vereinbarungen,
noch dazu über solche hohen Summen und einen langen Zeitraum, penibel
schriftlich dargestellt und dokumentiert werden, und zu guter Letzt
nur mittels eines rechtskräftig unterschriebenen Vertrages auch
gültig sind.

Es ist völlig unüblich und undenkbar, dass die NOVOMATIC AG, damals
vertreten durch Vorstandsvorsitzenden Dr. Franz Wohlfahrt (einem
erfahren Juristen) oder von Seiten Herrn Prof. Johann Graf (welcher
sich üblicherweise nicht um das Tagegeschäfts kümmert) derartige
mündliche, nebulose Zusagen ohne dokumentieren Schriftverkehr oder
ohne Vertrag getätigt worden wären.

Jedem kaufmännisch denkenden Menschen ist klar, dass es sich hier um
ein Wunschdenken des Herrn Barthold handelt.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OMN

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