- 14.10.2016, 12:55:53
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E-Ladestation in jedem Neubau – Leichtfried unterstützt EU-Vorschläge
E-Mobilitätspaket wird im Herbst präsentiert – „Ladestationen sind Knackpunkt“
Utl.: E-Mobilitätspaket wird im Herbst präsentiert – „Ladestationen
sind Knackpunkt“ =
Wien (OTS) - Infrastrukturminister Jörg Leichtfried begrüßt interne
Vorschläge der EU-Kommission, wonach Neubauten künftig verpflichtend
mit E-Ladestationen ausgestattet sein müssen. „E-Mobilität muss
leistbar, zuverlässig und alltagstauglich sein. Ein dichtes Netz an
Ladestationen ist dafür unbedingt notwendig. Diesen Punkt werden wir
auch in unserem Förderpaket berücksichtigen“, so Leichtfried. Er
könne sich etwa Ankaufsförderungen für Heimladestationen vorstellen,
so der Minister. Das E-Mobilitätspaket wird im Herbst präsentiert.
Teil des Paketes wird auch eine Strategie zur österreichweiten
Versorgung mit Ladestationen sein. „Bei der E-Mobiliät steht ein Boom
bevor. Alle namhaften Hersteller nehmen E-Autos in ihre Modellpalette
auf, die Reichweiten der Autos steigen“, so der Minister. Und weiter:
„Auf diesen Boom müssen wir Österreich vorbereiten. Wir machen das
Land elektrofit.“
Bei Ladestationen wird grundsätzlich zwischen zwei Typen
unterschieden. Schnellladestationen kommen vor allem am hochrangigen
Straßennetz (Autobahnen und Schnellstraßen) zum Einsatz, um
Langstrecken zu ermöglichen. An diesen Stationen kann der Akku des
E-Autos innerhalb von 20 bis 30 Minuten zu etwa 80 Prozent geladen
werden. Reguläre Ladestationen kommen dagegen vor allem am Wohnsitz
zum Einsatz, wo das E-Auto während der Stehzeiten – etwa über Nacht –
geladen wird.
Auf EU-Ebene steht die Überarbeitung der Gebäuderichtlinie an.
Dabei ist aktuell auch eine Regelung für E-Ladestationen in Neubauten
vorgesehen.
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