FSG-Fetik: Die Einkommensschere mit Transparenz verringern

1.700 Euro Mindestlohn und –gehalt als Basis für selbstbestimmtes Leben auch in der Pension

Wien (OTS/ÖGB) - „Die FSG-Frauen schließen sich der Forderung von Frauenministerin Sabine Oberhauser an: um die Einkommensschere schneller schließen zu können, braucht es konkrete Maßnahmen wie die Offenlegung der Einkommen“, erklärt Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im ÖGB anlässlich des heutigen Equal Pay Days 2016. Die Offenlegung der Einkommensberichte im Unternehmen sei ein notwendiger nächster Schritt, so Fetik weiter: „Hier geht es nicht darum, über das Einkommen jedes und jeder Einzelnen detailliert Bescheid zu wissen. Aber wir wollen, dass die Beschäftigten erfahren können, ob und warum es im eigenen Betrieb Unterschiede bei der Bezahlung von Frauen und Männern gibt. Diese Transparenz würde das Problembewusstsein für die ungleiche Bezahlung sicher schärfen.“

Ein weiterer zentraler Schritt in Richtung Schließung der Einkommensschere ist die Anhebung der Mindestlöhne und -gehälter auf 1.700 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung, fordert Fetik abschließend: „Neben der höheren Teilzeitquote von Frauen ist die Tatsache, dass in Niedriglohnbranchen viel mehr Frauen beschäftigt sind als Männer, eine weitere zentrale Ursache für die Einkommensungleichheit - höhere Einkommen wären also ein ganz wesentlicher Schritt im Kampf gegen die Armutsgefährdung von Frauen. Ihre Selbstbestimmung setzt ja nicht nur im Erwerbsleben sondern darüber hinaus auch in der Pension ein Einkommen voraus, von dem sie leben können.“

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