- 11.10.2016, 10:06:58
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FSG-Fetik: Die Einkommensschere mit Transparenz verringern
1.700 Euro Mindestlohn und –gehalt als Basis für selbstbestimmtes Leben auch in der Pension
Utl.: 1.700 Euro Mindestlohn und –gehalt als Basis für
selbstbestimmtes Leben auch in der Pension =
Wien (OTS/ÖGB) - „Die FSG-Frauen schließen sich der Forderung von
Frauenministerin Sabine Oberhauser an: um die Einkommensschere
schneller schließen zu können, braucht es konkrete Maßnahmen wie die
Offenlegung der Einkommen“, erklärt Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der
FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im ÖGB
anlässlich des heutigen Equal Pay Days 2016. Die Offenlegung der
Einkommensberichte im Unternehmen sei ein notwendiger nächster
Schritt, so Fetik weiter: „Hier geht es nicht darum, über das
Einkommen jedes und jeder Einzelnen detailliert Bescheid zu wissen.
Aber wir wollen, dass die Beschäftigten erfahren können, ob und warum
es im eigenen Betrieb Unterschiede bei der Bezahlung von Frauen und
Männern gibt. Diese Transparenz würde das Problembewusstsein für die
ungleiche Bezahlung sicher schärfen.“
Ein weiterer zentraler Schritt in Richtung Schließung der
Einkommensschere ist die Anhebung der Mindestlöhne und -gehälter auf
1.700 Euro brutto bei Vollzeitbeschäftigung, fordert Fetik
abschließend: „Neben der höheren Teilzeitquote von Frauen ist die
Tatsache, dass in Niedriglohnbranchen viel mehr Frauen beschäftigt
sind als Männer, eine weitere zentrale Ursache für die
Einkommensungleichheit - höhere Einkommen wären also ein ganz
wesentlicher Schritt im Kampf gegen die Armutsgefährdung von Frauen.
Ihre Selbstbestimmung setzt ja nicht nur im Erwerbsleben sondern
darüber hinaus auch in der Pension ein Einkommen voraus, von dem sie
leben können.“
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