- 05.10.2016, 16:18:13
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SPÖ-Straubinger: „Wien lässt niemanden im Stich, der Hilfe braucht!“
FPÖ, ÖVP und NEOS schüren „Sozialneid“ gegen die Ärmsten
Utl.: FPÖ, ÖVP und NEOS schüren „Sozialneid“ gegen die Ärmsten =
Wien (OTS/SPW) - „Es liegt auf der Hand, dass die schwierige
wirtschaftliche Lage sich auch auf die Zahlen bei der
Mindestsicherung durchschlägt“, wies die Wiener
SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Sybille Straubinger die Kritik an
Sonja Wehsely scharf zurück. „Dass FPÖ, ÖVP und NEOS für die
Betroffenen nichts übrig haben und lieber Sozialabbau fordern,
überrascht auch nicht. Aber was wären die Folgen: Ohne dieses letzte
soziale Netz, der Bedarfsorientierten Mindestsicherung, würde es in
Wien Massenobdachlosigkeit und Kinderarmut geben. Das will niemand.
Umso wichtiger ist es, dass Sonja Wehsely hier Verantwortung
übernimmt. Wien lässt niemanden im Stich, der Hilfe braucht! Alles
andere würde den sozialen Frieden in dieser Stadt gefährden“, betonte
Straubinger.****
Klar sei aber auch, dass Wien nicht die ganze Last alleine tragen
könne. „Es braucht eine Wohnsitzverpflichtung verbunden mit
flächendeckenden Integrationsangeboten. Und es braucht endlich eine
bundesweit einheitliche Regelung für die BMS.“
Darüber hinaus sei es wichtig, bei der Diskussion die Kirche im Dorf
zu lassen: „Nur 9,9% sind BMS-VollbezieherInnen und leben
ausschließlich von der Mindestsicherung. 77,4% sind
ErgänzungsleistungsbezieherInnen und bekommen einen Teil der BMS zu
ihren anderen Einkünften aufgestockt, damit sie auf die Höhe von
837,76 (bzw. 1.256,64 Euro für Paare) kommen.“ Aus diesen Zahlen
werde deutlich: „FPÖ und ÖVP verunglimpfen Menschen, denen trotz
anderer Einkünfte zu wenig zum Leben bleibt, als Sozialschmarotzer!
Das lassen wir in Wien nicht zu!“, so Straubinger abschließend.
(Schluss) tr
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