- 05.10.2016, 09:01:26
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SPÖ-Straubinger: „Machen wir Wien besser!“
Neue Phase der Nachbarschaftskampagne fördert politisches Engagement
Utl.: Neue Phase der Nachbarschaftskampagne fördert politisches
Engagement =
Wien (OTS/SPW) - Heute, Mittwoch, startet die Nachbarschaftskampagne
der SPÖ Wien in die nächste Phase: „Wir präsentieren WienerInnen, die
diese Stadt besser machen“, unterstreicht die Wiener
SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Mag.a Sybille Straubinger. „Die SPÖ
möchte sich zum einen für das Engagement der aktiven WienerInnen
bedanken und andererseits zeigen, dass oft kleine Projekte reichen,
um die Stadt ein Stück weit zu verbessern.“ Ziel der Kampagne sei es,
weitere Menschen zu motivieren und ihre Ideen zu verwirklichen. „Die
SPÖ hilft dabei gerne.“****
Die Aktion ist ein zentraler Schritt bei der Umsetzung der
Nachbarschaftskampagne der SPÖ Wien, die Anfang 2016 gestartet ist.
Lag der Fokus bisher darauf, Ideen der Bevölkerung zur Verbesserung
der Stadt zu sammeln, so geht es nun darum, sichtbar zu machen, wie
einfach die Umsetzung sein kann. Die Plakate, die Folder und die
Website (spoe.wien/ichmachwas) sollen zeigen, wie breitgefächert die
Aktivitäten der WienerInnen bereits sind. „Da ist Nachahmung durchaus
erlaubt“, verweist Straubinger auf die inspirierenden Projekte, der
Kampagnen-Testimonals. „Das eigene Lebensumfeld zu ändern, ist
manchmal einfacher als man denkt.“ Straubinger möchte auch dazu
einladen, mit der SPÖ zusammenzuarbeiten: „Wir freuen uns über alle
Ideen für ein besseres Wien und können dann gerne gemeinsam an der
Verwirklichung arbeiten“.
WienerInnen, die aktiv an der Gestaltung der Stadt mitwirken möchten,
sind aufgerufen, sich auf spoe.wien/ichmachwas oder am Servicetelefon
unter 01/535 35 35 zu melden. Wer ein Projekt bereits umgesetzt hat
und dieses im Rahmen der Kampagne präsentiert haben möchte, kann sich
ebenfalls auf diesem Weg bei der SPÖ Wien melden.
Die Testimonials der Kampagne
Die ProtagonstInnen auf den Kampagnenmaterialien sind echte
Wienerinnen und Wiener, die mit ihrem Projekt dazu beigetragen haben,
dass sich ihre Nachbarschaft, ihr Grätzl, ihre Stadt zum Besseren
verändert. Mittels Plakat, Folder, Website und Social Media erzählt
die SPÖ Wien ihre Geschichten:
Brigitte sorgt seit 2007 in der Adolf-Loos-Gasse in Floridsdorf für
viel Lachen und Gemeinschaftsgefühl: Sie organisiert Hoffeste für die
Kinder im Gemeindebau. Ihr war zuvor aufgefallen, dass die Kinder
alleine und nie miteinander spielen. Um die Kleinen
zusammenzubringen, stellt Brigitte rund fünf Feste pro Jahr auf die
Beine – mit Kinderschminken, Buffet und Gratis-Tombola.
Canan kümmert sich seit zehn Jahren um die großen und kleinen
Probleme von Frauen mit Migrationshintergrund: „Wir fördern Frauen,
die kein Deutsch sprechen, die wenig hinauskommen und nicht wissen,
wohin sie sich wenden sollen. Wir helfen ihnen bei Behördenwegen,
geben Auskünfte oder unterstützen bei privaten Problemen.“ Heuer im
März haben Canan und ihre drei Mitstreiterinnen ihre Tätigkeit
professionalisiert und in Simmering einen Verein gegründet, der
Frauen mit Migrationshintergrund im Alltag unter die Arme greift.
Seit vielen Jahren begleitet Markus Jugendlichen in Favoriten. Er hat
gemeinsam mit den „Kids“, wie er sie nennt, einen Jugendklub
aufgebaut, in dem sich die jungen FavoritnerInnen entwickeln und
entfalten können: „Früher gab’s nur den Park für die Jugendlichen –
mit allen Problemen, die sich dadurch ergeben.“ Nun haben sie die
Möglichkeit, gemeinsam Filme zu schauen, Tischtennis zu spielen und
sich einen Freiraum zu schaffen – ganz ohne Konsumzwang. Markus wurde
für die Kids zum Partner, der mit ihnen auf Augenhöhe die
Herausforderungen des Lebens in Angriff nimmt.
Gregor und Franz sind noch heute hellauf begeistert, wenn sie sich an
die Anfänge des „Sommerkino Liesing“ erinnern: 2015 haben wir
‚Monsieur Claude und seine Töchter‘, eine französische Komödie,
gezeigt. Im Jahr darauf folgte ‚Salami Aleikum‘, ein Film des
deutsch-iranischen Regisseurs Ali Samadi Ahadi. Grundgedanke dabei:
Menschen verschiedenen Alters, Einkommens und Herkunft sehen sich
gemeinsam einen lustigen Film an, der aber auch zum Nachdenken
anregt. „Film verbindet – das funktioniert vor allem über das
Lachen“, sind Gregor und Franz überzeugt.
Die Neugestaltung der Neulerchenfelder Straße stand im Zentrum eines
Dialogprojekts, das Daniel mitinitiiert hat. Von Beginn an sollten
BewohnerInnen und Geschäftsleute in die Überlegungen eingebunden
sein. Die Ergebnisse wurden verschriftlicht und an den Ottakringer
Bezirksvorsteher übergeben, der das Projekt von Beginn an begrüßt
hat. Gleichzeitig haben die TeilnehmerInnen am Dialogprojekt einen
AnrainerInnenbeirat gewählt, der bei der Verwirklichung der
Vorschläge unterstützt. (Schluss) tr
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