Unibeginn: NÖ Studierende brauchen 60€-Top-Jugendticket – Jetzt!

Grüne NÖ/Enzinger: Ausweitung des Top-Jugendtickets auf alle NÖ StudentInnen

St. Pölten (OTS) - NiederösterreicherInnen, die an einer Uni in Wien studieren, erhalten für das Wiener Öffiticket pro Semester 75€ Zuschuss seitens des Landes NÖ. Das Ticket für den Weg von ihrem Wohnort in NÖ nach Wien müssen sie zur Gänze selbst berappen. Ebenfalls 75€ erhalten NiederösterreicherInnen, die in Niederösterreich studieren – z.B. an der FH St. Pölten.  Das ist für Studierende, die jährlich zwischen 500 und 1.000€ für ihren Weg zur Uni zahlen müssen, ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Grünen Niederösterreich – allen voran Amrita Enzinger, Verkehrssprecherin der Grünen, - wiederholen daher zu Semesterbeginn die Forderung der Grünen, das 60€-Top-Jugendticket auch auf Studierende auszuweiten.

„Seit Jahren versuchen wir der ÖVP klar zu machen, dass es widersinnig ist, dass das Land NÖ das Öffiticket eines anderen Bundeslandes mehr fördert als das Pendeln im eigenen Bundesland. Man ist zu Recht stolz auf die Bildungseinrichtungen in Niederösterreich, lässt aber gleichzeitig die NÖ Studierenden, die diese Fachhochschulen und Universitäten besuchen, im Regen stehen“, so Enzinger.

Folgende Beispiele zeigen deutlich: 75 € Förderung sind für Studierende keine wirkliche Entlastung: Eine Familie aus Orth an der Donau hat 3 Söhne – alle 3 haben sich dazu entschlossen, an Unis in Wien zu studieren. Für den Weg von Orth an der Donau nach Wien zahlt die Familie für 3 Söhne über 2000 € im Jahr - dafür gibt es keinerlei Förderung, gefördert wird lediglich das Öffiticket für die Kernzone Wien.

Oder: Niklas M. wohnt in Bruck an der Leitha und besucht die FH St. Pölten – sein Zugticket kostet im Jahr 980€. Eine Förderung von einmalig 75 € sind „besser als nix, aber keine wirkliche Hilfe“. So geht es auch Sophia aus Pernitz, die die FH in Wiener Neustadt besucht – sie zahlt 630€. Das 60€-Top-Jugendticket würde allen wesentlich mehr helfen. Weitere Vorteile des Top-Jugendtickets: es gilt das ganze Schuljahr inklusive Ferien. Rund um die Uhr, auch an Wochenenden, an Feiertagen und schulautonomen Tagen.

Und: es gilt in Bim, Bus und Bahn im gesamten Verkehrsverbund Ost-Region (Wien, Niederösterreich und Burgenland). „150 Millionen Euro würde die Ausweitung des Tickets auf NÖ Studierende dem Land NÖ kosten“, so Enzinger. Eine Summe, die sich das Land leisten muss, geht es nach den Grünen. „Es entlastet Familien und vor allem StudentInnen, die nicht auf finanzielle Hilfe von Eltern hoffen können“, so Enzinger.

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