• 30.09.2016, 13:08:31
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  • OTS0171

AK Direktor Klein: „Inflationsausgleich ja, aber kein Automatismus“

WU-Studie zeigt, dass automatische Tarifanpassung Niedrigverdiener benachteiligt

Utl.: WU-Studie zeigt, dass automatische Tarifanpassung
Niedrigverdiener benachteiligt =

Wien (OTS) - Zu einer Umverteilung von Unten nach Oben könnte es laut
einer aktuellen WU-Studie kommen, wenn die „kalte Progression“ durch
eine undifferenzierte Inflationsanpassung aller Steuerstufen
abgeschafft wird. „Das Ergebnis ist ein Aufruf an die Politik, Nein
zu einem reinen Automatismus zu sagen“, betonte Arbeiterkammer
Direktor Christoph Klein.

Die Arbeiterkammer spricht sich für einen Ausgleich der „kalten
Progression“ aus. „Aber es darf nicht passieren, dass
Niedrigverdiener dadurch benachteiligt werden“, sagt Klein. Die
Inflation trifft nicht alle ArbeitnehmerInnen gleich: BezieherInnen
kleinerer Einkommen sind überdurchschnittlich durch die Inflation
belastet. Deshalb sollte bei einer Anpassung an die Inflation jeweils
dieser Effekt berücksichtigt werden und dann von Fall zu Fall
entschieden werden, wie man die kalte Progression ausgleicht.

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