• 30.09.2016, 12:10:52
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  • OTS0148

Landeshauptmann Pröll und Kreishauptmann Hasek unterzeichneten grenzüberschreitenden Rettungsvertrag

„Ein sehr bewegender Moment“

Utl.: „Ein sehr bewegender Moment“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Ungeachtet der Staatsgrenze kommt immer jenes
Rettungsteam, das am schnellsten am Einsatzort sein kann – das ist
der zentrale Inhalt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im
Rettungsdienst zwischen dem Land Niederösterreich und dem Kreis
Südmähren. Der Vertrag wurde heute, Freitag, am Grenzübergang
Mitterretzbach-Hnanice von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und
Kreishauptmann JUDr. Michal Hasek unterzeichnet. Gleichzeitig wurde
auch das Kulturprojekt „Grenztisch“ von Peter Klug und Peter Turrini
präsentiert.

Landeshauptmann Pröll erinnerte in seiner Stellungnahme an die Zeit
des Eisernen Vorhanges und sprach in diesem Zusammenhang von einem
„sehr bewegenden Moment“ und einem „Riesenschritt“, denn „was gibt es
Wichtigeres als Verträge, bei denen einer dem anderen hilft und durch
die den Menschen geholfen werden kann.“ Gerade in Zeiten wie diesen
sei „das Grenzüberschreitende etwas ganz Wichtiges“, nahm Pröll auch
Bezug auf die Zusammenarbeit im Verkehrsbereich, gemeinsame
Spracheninitiativen oder auch das grenzüberschreitende Handeln in
Katastrophensituationen. Er sei „sehr zuversichtlich, was den
gemeinsamen Weg anlangt, um diese wunderschöne Region, in der das
alte und das neue Europa zusammenwachsen, zukunftsträchtig weiter zu
entwickeln.“

Für Kreishauptmann Hasek ist die Vertragsunterzeichnung „ein
historisches Ereignis“, durch den Vertrag könne man „Menschenleben
retten“, und „das ist wohl das Wichtigste“. Neben der Zusammenarbeit
im Gesundheitsbereich gebe es auch erfolgreiche Kooperationen im
Bereich der Verkehrsinfrastruktur oder auch des Tourismus. „Ich bin
überzeugt, dass Niederösterreich und Südmähren auch in den nächsten
Jahren sehr eng zusammenarbeiten werden“, so der Kreishauptmann, der
im Zuge der Veranstaltung auch für nächste Woche eine wichtige
Entscheidung seiner Kreisregierung im Zusammenhang mit der
Weiterführung der Nordautobahn in Aussicht stellte.

Die große Bedeutung der Zusammenarbeit über die Staatsgrenze hinweg
hoben in ihren Worten auch der Bürgermeister von Retzbach, Manfred
Nigl, und der Bürgermeister von Hnanice, Martin Dvorak, hervor.
„Der Grenztisch spricht für sich“, nahm Peter Klug zu seinem Projekt
„Grenztisch“ Stellung. Dieser sei nicht nur ein „Tisch an der
Grenze“, sondern auch Treffpunkt zum Austausch und für die
Nachbarschaft. Klug: „Wenn an diesem massivem Stein die kleine
Pflanze des Miteinanders wächst, dann ist diese Botschaft
angekommen.“ Von Anfang an „zutiefst fasziniert“ von dieser Idee des
Grenztisches zeigte sich der Autor und Dramatiker Peter Turrini, der
im Zuge des Festakts ebenfalls über das Kunstprojekt sprach.

Für Landeshauptmann Pröll ist der „Grenztisch“ der „Beweis dafür,
welche Kraft Kunst und Kultur entwickeln können“, der „Grenztisch“
sei ein Symbol dafür, wie wichtig es sei, Brücken aufzubauen und
Schranken abzubauen, so Pröll. Kreishauptmann Hasek bedankte sich für
die Idee zu diesem Projekt: „Der Tisch ist in der Familie ein Ort des
Zusammentreffens, und ich wünsche diesem Tisch, dass er ein guter
Tisch wird für die gemeinsame Familie Niederösterreich-Südmähren.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

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